Hallo alle zusammen, da bin ich wieder.
wie ihr alle wisst bin ich wohlbehalten wieder zurück und habe mich auch so halbwegs wieder eingelebt.
bin mir der auswahl meiner bidler nun auch endlich fertig und dem foto bzw video abend steht nichts mehr im Wege.
Nochmal zur erinnerung: Dieser findet am Samstasg, den 05. April 2008 ab 20:00Uhr in Saarburg, Triererstr.9 statt.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
Es gibt jede Menge Material zu sehen, das auch hier im Blog noch nicht gezeigt worden ist.
Also bis dann, freue mich achon sehr auf euch.
Liebe Grüße, Mona
Zu guter Letzt
Hallo alle zusammen, das hier wird nun wahrscheinlich erstmal mein letzter Eintrag hier sein denn das naechste grosse Event was jetzt ansteht ist meine Heimreise… Ja, in ca. drei Wochen bin ich schon wieder in die heimischen Gefilde eingekehrt. Meine Erkundungstour auf der Suedinsel war auch sehr erfolgreich, und Neuseeland ist nun definitiv mein Lieblingsland Nr.1!!! Und hier komme ich auch auf jeden Fall nochmal hin zurueck. Arbeite immer noch auf der Farminsel in den Marlborough Sounds. An den Wochenenden vertreib ich mir momentan die Zeit mit Wilschwein Jagen, Fischen und Wandern… Kein Witz. Hab da ueberraschender Weise voll Spass dran gefunden. Und hab auch schon eins gefangen : ). Und wenns dann dabei zu heiss hergeht springt man mal eben schnell fuer eine Erfrischung ins Meer… was hier wirklich sehr erfrischend ist mit gerade mal 16 Grad. Aber da die Temperaturen hier momentan jeden Tag ueber 30 grad klettern ist das doch sehr willkommen. Genau aus diesem Grund, weil das Wetter jetzt hier einfach so super sommerlich genial geworden ist, hab ich nicht wirklich mehr die Lust mich stundnelang hinter den Computer zu setzen und meinen Blog zu schreiben, ich hoffe das ist nachvollziehbar. Also gibt es die Neuseelandbilder und Berichte erst wieder persoenlich von mir zuhause, hoffe das geht in Ordnung. So geniesse ich also meine letzten Tage hier noch richtig und tanke nochmal so richtig schoen Sonne. Und fuer Weihnachten bin ich dann zu Hause. Was auch voll komisch ist denn fuer mich fuehlt es sich noch ueberhaupt gar nicht nach Weihnachten an… Aber ich glaube das kommt dann auch ganz schnell wieder wenn ich bei euch bin, obwohl dann das meiste ja auch schon wieder rum ist. Freu mich auf jeden Fall riesig drauf euch alle wieder zu sehen. Und wer weiss vielleicht bringe ich euch ja ein bisschen Sonne mit da rueber. Hab die boese Vermutung das ihr die bitternoetig habt… Also das war erst mal der letzte Bericht hier von der Blog, die Neuseelandberichte und Bilder kommen dann spaeter von zuhause hier drauf, damit das dann doch noch vollstaendig ist…
Gut gut, dann wuerd ich sagen sieht man sich die Tage!!!!
Ein letzter Gruss vom andern Ende der Welt, eure Mona
Auckland, Wellington & Marlborough
Die Wochen fliegen jetzt gegen Ende wirklich nur nur noch so davon. Und diese Woche war das Wetter sowas von genial, das doch noch eine Chance besteht das ich mit ein bisschen Farbe im Gesicht nach Hause komme : ). An Arbeit fielen dann natuerlich hauptsaechlich Aussenarbeiten wie Rasenmaehen und Zaeune bauen an, was aber bei dem Wetter auch wirklich Spass machen kann. Jetzt heisst es noch eine Woche arbeiten und dann geht es erst mal wieder zwei Wochen auf Tour, wo ich mich schon ganz gewaltig drauf freue. Da stehen naemlich definitiv nochmal ein paar Highlights auf dem Programm, aber da lasst ihr euch besser mal ueberraschen. Bei meinen Erzaehlungen bin ich nun auch mittlerweile in Neuseeland angekommen, so dass es jetzt wirklich an der Zeit waere den Blog umzubenennen. Aber wir muessen es ja keinem erzaehlen… Sagen wir, es bleibt unser kleines Geheimnis : ). Also Weiter gehts, bevor ich noch mehr dummes Zeug schreibe.
Dienstag, 18. September 2007
Wir fuhren also am fruehen Morgen vom Hotel aus mit dem Zug in die Stadt Auckland, wo ich erst mal mein Handy wieder funtionstuechtig machen musste, sprich eine neue Karte kaufen. Und dann natuerlich auch ein paar Telefonate erledigen, fuer unseren Aufenthalt auf der Suedinsel. Als das dann alles erledigt war ging es dran, Auckland zu erkunden. Die Stadt an sich ist nicht wirklich was besonderes, und kam mir, verglichen mit den australischen Grossstaedten, irgendwie dreckig und laut vor. Dazu kam, dass sich an jeder zweiten Ecke eine Baustelle befand und vielleicht war es auch noch das Wetter, das nicht so berauschend war, das das Gesamtbild ein bisschen verfaelschte. Wir starteten um Fusse des Sky Towers. Mit 328 m Hoehe ist er das hoechste Bauwerk der suedlichen Hemisphaere. Ein Aufzug ‚katapultiert’ Besucher in gerade mal 20 Sekunden zu den Aussichtsplattformen. Da aber wie gesagt das Wetter an diesem Tag nicht so toll war, fuhren wir nicht hoch, denn wir haetten wahrscheinlich durch den Nebel eh nichts gesehen. So machten wir uns mit einem Gratis Bus von der Skycity aus auf den Weg zur Kelly Tarlton’s Antarctic Encounter & Underwater World. Das einzigartige Aquarium hat seine Heimat in ehemaligen Regen- und Abwasserauffangebecken. Wir wurden in einem durchsichtigen Acryltunnel auf einer Art Foerderband durch die Unterwasserwelt transportiert und koennten dabei in aller Ruhe die umher schwimmenden Fische- z.B. Haie und Stachelrochen- bewundern. Die absolute Hauptattraktion ist jedoch eine wunderbare Landschaft, das ‚Antarctic Encounter’, in der das ganze Jahr ueber Winter ist. Wir konnten durch einen Nachbau von Scotts Antarktishuette aus dem Jahr 1911 schlendern, mit einem beheizten Schneemobil durch die frostige Umgebung fahren und eine Kolonie von Koenigs- und Eselspinguinen bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt besuchen. Das war alles sehr beeindruckend und als wir spaeter wieder im Aquarium waren, schauten wir noch bei der Fuetterung von einem Octupus zu. Waehrend wir auf unseren Shutllebus warteten, der uns wieder zurueck zur Stadt bringen sollte, wurde noch ein Dokumentarfilm ueber die Pinguine gezeigt, der auch sehr interessant und sehenswert war. Zurueck in der Stadt ging es dann an den Hafen, den wir uns auf einer Bootsrundfahrt etwas genauer anschauten. Wir hatten einen Superblick auf die Skyline von Auckland, die Harbour Bridge und die umliegenden Inseln wie Devonport. Im spaeten Nachmittag schlenderten wir dann noch ueber die Queensstreet, die Haupteinkaufsstrasse und fuhren dann mit dem Zug zurueck ins Hotel, wir wir uns abends ueber das ueppige Bueffet hermachten.
Mittwoch, 19. September 2007
Der Wecker klingelte an diesem Morgen wieder bei Zeiten, denn wir verliessen Auckland schon wieder und wir machten uns auf zum Flughafen, wo unser Flugzeug zur neuseelaendischen Hauptstadt, naemlich Wellington schon auf uns wartete. Dort angekommen bezogen wir erst mal unser Zimmer in unserem Hotel in der sehr schoenen Cuba Street und machten uns dann auch sofort auf unsere kleine Sightseeing Tour. Erste Station: Te Papa. Ein Musem, dasn man auf jeden Fall gesehen haben muss wenn man in Wellington zu Besuch ist. Te Papa, das Museum Neuseelands, bietet einen inspirierenden, interaktiven Blick auf die Kultur und Geschichte des Landes. Fuenf Jahre hat es gedauert, das das Ufer beherrschende, beeindruckende Gebaeude fertig zu stellen, das 1998 eroeffnet wurde. Seit seiner Eroeffnung haben mehr als 9 Mio. Menschen das Museum besucht. Weil das Te Papa schnell den Ruf weg hatte, innovativ und besucherfreundlich zu sein, ist es zu einem nationalen Symbol geworden. Die Leute nennen es liebevoll ‚Our Place’, denn es feiert das Wesen Neuseelands und seiner Einwohner. Zu den Schaetzen in Te Papa gehoeren eine riesige Maori Sammlung mit einer eigenen marae (Versammlungshaus), liebevoll gestaltete ‚Endeckungszentren’ zum Anfassen fuer Kinder, Ausstellungen zur Naturgeschichte und Umwelt, die Nachbildung einer europaeischen Siedlung, zeitgenoessige Kunst und Kultur und vieles mehr. Man koennte hier einen ganzen Tag verbringen und hat noch nicht alles gesehen. Da wir aber nur einen Tag fuer ganz Wellington hatte, machten wir das Museum quasi im Schnelldurchgang und spazierten dann an der Uferpromenade entlang bis wir zum Ferry Terminal kamen, wo wir unsere Faehrfahrt auf die Suedinsel fuer den naechsten Tag buchten. Dann ging es weiter im Programm und zwar zum Beehive & Parliament House. Drei Gebaeude auf der Bowen St bilden den Parlamentkomplex Neuseelands. Buerohengste (und –stuten) schwaermen durch den markanten und beruehmten modernistischen Beehive, der genau das ist, wonach er ausschaut. Das Gebaeude wurde von dem britischen Architekten Sir Basil Spence entworfen und zwischen 1969 und 1980n errichtet. Waehrend man ihn errichtete, dikutierte man ihn ziemlich kontrovers, und ob man das Gebaeude nun mag oder nicht, es ist das architecktonische Symbol Neuseelands. Neben dem Beehive befinden sich das Parliament House, das 1922 vollendet wurde, und daneben das 1899 im neogothischen Stil erbaute Parliament Libary- Gebaeude. Was von aussen so praechtig aussieht, wollten wir uns natuerlich auch von innen anschauen, und das taten wir auf einer Fuehrung durch die verschiedenen Bereiche. Beeindruckend war, das der gesamte Komplex nach einem,durch ein Erdbeben verursachten Brand komplett mit einer Art Stossdaempfern unterbaut wurde, die die Erschuetterungen abfangen. Am Abend ging es dann zum Dinner in ein mexikanisches Restaurant und zum Tagesabschluss in den Buena Viesta Social Club auf der, wie sollte es anders sein, Cuba Street…
Donnerstag, 20. September 2007
Wir konnten erst mal ein bisschen ausschlafen an diesem Tag und dann ging es erst mal zum Freuhstueck in ein kleines Cafe. Weiter gings mit einer kleinen Shoppingtour, bevor wir uns dann zum Ferry Terminal begaben und dort auf unsere Faehre stiegen, die uns nach Picton, also zur Suedinsel bringen sollte. Die Fahrt ging durch die Fjordlandschaft der Marlborough Sounds und dauerte ca. drei Stunden. Am Faehrterminal in Picton angekommen wurden wir von Fe und Nigel empfangen. Das ist das Paerchen, das sich hier um die Insel kuemmert. Ihr fragt euch wahrscheinlich wie wir an die dran gekommen sind, aber das ist eine laengere Geschichte. Auf jeden Fall sind wir dann mit ihnen nach Blenheim gefahren, wo ein Ferienhaus steht, in dem wir die naechsten Tage untergekommen waren. Fe und Nigel besprachen mit uns, was wir die naechsten Tage unternehmen wollten und am Abend gingen wir dann noch alle zusammen zum Dinner in ein sehr schoenes kleines Weingut dinieren. Zum Nachtisch gab es sogar echten Streuselkuchen : ).
Freitag, 21. September 2007
Heute ging es also dann zum ersten mal auf die Insel, Pohuenui Island. Nach den letzten mehr oder weniger stressigen Tagen goennten wir uns ein paar richtige Urlaubstage. Wir kamen gegen mittag auf der Insel an wo wir erst mal einen schoenen Lunch auf der Terasse hatten und dann am Nachmittag nochmal mit dem Boot rausfuhren, zum Fischen. Zuerst gingen wir auf Scallops, dazu zogen wir einen schweren Drahtkorb ein paar hundert Meter hinter dem Boot her, so dass der Korb quasi ueber den Meeresboden schrubt. Als wir den Korb dann wieder an Bord zogen war er prall mit den sogenannten Scallops und mit jeder Menge anderem Krimskrams gefuellt. Also hiess er erst mal sortieren. Alle Scallops, die kleiner als 10 cm im Durchmesser waren, und alles andere was nicht nach Scallop aussah ging wieder zurueck ueber Bord. Und dann fuhren wir noch an eine andere Stelle, wo wir dann richtig mit Angel und Koeter auf Bluecot gingen. Das war sehr genial, denn die See war so ruhig und das Wetter so klar, das man den Fischen zugucken konnte, wie sie in ein paar Metern Tiefe anbissen. Als wir also so fuer unser Abendessen gesorgt hatten, ging es wieder zurueck auf die Insel wo nur noch unser frischgefangenes Dinner auf dem Programm stand.
Samstag, 22. September 2007
Den heutigen Tag liessen wir erst mal ganz langsam anfangen, naemlich erstmal ausschlafen. Wie gut. Dann ging es dran die Insel und die Farm ein bisschen naeher kennenzulernen. Nigel brachte ein paar Schafe mit ihren Laemmern zusammen, die damals natuerlich auf mich noch den ‚oh wie suess’- effekt hatten : ). Aber da wusste ich ja noch nicht was auf die ‚suessen Dinger’ zukommen wird… Nachmittags zeigten uns Nigel und Fe dann noch mit den Quadbikes die Insel. Als wir zurueck waren machten meine Mutter und ich noch eine kleine Kajaktour, bei der wir riesigen Fischschwaermen, Quallen und Stachelrochen begegneten. Also im grossen und Ganzen wieder ein sehr entspannter Tag : ).
Sonntag, 23. September 2007
An diesem Morgen machte meine Mutter noch einen kleinen Spaziergang ueber die Insel (von der sie den halben Strand mitbrachte) nd ich half Fe unsere Zimmer wieder auf Fordermann zu bringen. Gegen Mittag fuhren wir dann wieder zurueck zum Festland und machten eine kleine Weinprobe in verschiedenen Weinguetern. Denn mit mehr als 50 Weinguetern und endlosen Rebflaechen um Blenheim und Renwick ist Marborough die groesste Weinregion Neuseelands. Sie ist beruehmt fuer ihren blumigen Sauvignon Blanc, aber aromatische Weine wie Gewuerztraminer, Rieslinge und der modische Pinot Gris haben inzwischen ebenfalls auch einen guten Ruf. Unter anderem besuchten wir Cloudy bay, eines der bekanntesten neuseelaendischen Weingueter und das Saint Clair Estate. Zum Tagesabschluss ging es dann noch zur Makana Confections, wo man selbstgemachte Schokolade probieren und natuerlich auch kaufen konnte. Yummie : ).
Den Abend verbrachten wir dann wieder gemuetlich in Blenheim im Ferienhaus, denn am naechsten Tag hatten wir dann noch ein letztes Mal volles Programm.
Montag, 24 September 2007
Heute sollte es also nach Nelson gehen, einer kleinen aufgeweckten Stadt, ca 2 Fahrtstunden von Blenheim entfernt. Als erstes ging es in die Stadt um der Visitor Information einen Besuch abzustatten und einen Kaffee zu trinken. Und dann kam mein ganz persoenliches Nelson Highlight : ) denn wir besuchten den Juwelier, der den Ring, ja ganz genau den Ring (ihr wisst schon welchen ich meine : )) hergesellt und ausgestellt war. Wir also voller Erwartungen in das kleine Schmuckgeschaeft rein und natuerlich ueberall nach einer Vitrine gesucht, wo der Ring audgestellt wurde. Aber die fanden wir nicht, und ich hab schon gedacht, er waere nicht hier. Aber dann hatte die nette Frau hinter dem Verkaufstresen freundlich gefragt ob wir nach irgendwas bestimmten suchen, und natuerlich taten wir das. Dann zog sie hinter dem Tresen ein kleines Kistchen hervor, und drueckte mir einfach so den Ring in die Hand. Sie meinte sie haetten ihn wohl am Anfang in einer Vitrine ausgestellt gehabt, aber da so viele Leute gefragt haetten, ob sie ihn mal anfassen koennten, haben sie ihn nun so hinter dem Tresen und die Leute sollen doch damit spielen, wenn sie denn wollen. Ich muss ganz ehrlich gestehen, das eigentlich nichts besonderes an dem Ring, war, es war halt nur ein sehr dicker Goldring. Aber zu wissen, das es ganz genau der Ring ist… das war schon ganz schoen gewaltig. Also posierte ich von allen Seiten mit dem Ring und das wars dann auch schon. Angezogen habe ich iohn natuerlich nicht, denn wer weiss was fuer Maechte dann ueber mich gekommen waeren ; ). Dann ging es weiter aus Nelson raus, um uns noch einen kleinen Hafen anzuschauen, wo es noch ein paar nette kleine Geschaefte gab. Zum Lunch fuhren wir in ein Weingut wo es auch Kerzen, Schnapps und Wollprodukte kaufen konnte. Also vertrieben wir uns dort die Mittagszeit. Auf dem Weg zurueck nach Nelson fiel mir auf, das im Schlamm, an der Kuste Nachrichten wie HI oder I LOVE WHATEVER oder sowas mit Steinen geschreiben wurde. Das ist auch wieder so eine neuseelaendische Sache. Wenn denen hier langweilig wird, dann machen die sowas, und freuen sich dran, das wenn die Flut kommt, die Nachrichten verschwinden, und wenn die Ebbe dann wieder da ist, die Steine immer noch unversehrt im Dreck liegen. Ist doch schoen, wenn sich Leute noch an so einfachen Sachen erfreuen koennen : ). Zurueck in Nelson besuchten wir dann das Wearable Art & Collectable Cars Museum. Das ganze mit der Wearable Art ist eine laengere Geschichte, ich versuche es mal kurz zusammen zufassen. Irgendwann kam eine Suzie Moncrieff auf die Idee, eine alternative Modenschau in einem Zelt zu veranstalten. Das Konzept bestand darin, nicht einfach ein Kleidungsstueck zu entwerfen, sondern ein Kunstwerk zu schaffen, das gestaltet und getragen werden konnte. Mit Erfolg: Die lokalen Kuenstler und das Publikum waren derart begeistert, dass der New Zealand Wearable Art Award sich langsam zu einem jaehrlichen Happening entwickelte. Traditionelle Kleidung verschwand, immer gewagtere und phantasievollere Entwuerfe waren angesagt. Von Holz, Pappmache und Paua (Seeohren) ueber Kupferdraht bis zu Getraenkedosen und Lebensmitteln wurden alle erdenklichen Materialien fuer die Kleidungsstuecke benutzt. Die Show umfasst auch Themengebiete wie Beleuchtung, Avantgarde und den beliebten Bizarre Bra Award. Da die Show in Nelson immer populaerer wurde und immer mehr Leute anzog, wurde sie Opfer ihres eigenen Erfolgs und musste eine groessere kommerzielle und kreative Buehne bekommen. 2005 zog sie nach Wellington um. Das Museum in Nelson zeigte uns die bizarren und betoerenden ‚Stoffe’, die bei den Wearable Art Awards getragen wurden. Die Austellungsraeume waren klein, aber High-Tech pur. Auf einer Drehbuehne wurden die Modelle fast wie auf einem Laufsteg praesentiert, in einem anderen Raum gabs Lichteffekte. Aber ganz ehrlich? Ich konnte mit dem ganzen Kram nicht wirklich was anfangen. Es war zwar alles schoen anzuschauen aber wirklich so bizarr und faszinierend fand ich es nicht wirklich. Da fand ich die Autoaustellung eine Tuer weiter doch was spannender. Dort stand eine Sammlung 40 perfekt erhaltenen Oldtimern. Wir bestaunten einen rosa Cadillac von 1959, einen Renault von 1908, der als Parisienne Taxi beruehmt geworden war, einen Jaguar E und ein Eldorado- Cadillac Cabrio, in dem Eisenhower 1953 als Praesident vorkutschiert wurde. Das war dann auch schon groesstenteils alles was wir in Nelson sehen wollten und so ging es wieder zurueck nach Blenheim, wo wir zum Abschluss vom Aufenthalt meiner Mutter nochmal alle zusammen essen gingen.
Dienstag 25. September 2007
Fuer mich stand an diesem Tag nur eine Station auf dem Programm, naemlich der Flughafen in Blenheim. Fuer meine Mutter war es der Start einer langen Reise… denn sie machte sich wieder auf den Heimweg. Von Blenheim aus ging es fuer sie mit einer kleinen Propellar Maschine nach Wellington, von dort aus nach Auckland und dann in den Grossen Flieger, um ueber Hong Kong wieder in die heimischen Gefilde zuureckzukehren. Was auch mehr oder weniger alles so hingehauen hatte. Fuer mich hiess es dann wieder Schaffklamotten zulegen und am selben Tag fing ich auch schon auf der Olivenfarm, die zum Ferienhaus in Blenheim dazugeheort, an, Olivenbaeume zu prunen. Und ich muss ganz ehrlich sagen, ich bin froh das ich das nur fuer eine Woche machen musste.
Da gefaellt es mir hier auf der Insel doch schon was besser : ). Juhuu ich bin wieder bei. Habe gerade eine Sms von meiner Freundin Nina bekommen, die ist gerade in Auckland angekommen, also steht unserem Abenteuer so gut wie nix mehr im Wege. Ich werde mich also danach wieder bei euch melden. Dann wahrscheinlich zum letzten mal *schnief*. Denn dann bin ich ja quasi schon wieder so gut wie zuhause. Aber da denke ich jetzt noch nicht dran, sondern begebe mich auf die Spuren der Herr der Ringe, und den ein oder anderen Spass in schwindelerregenden Hoehen habe ich ja auch noch eingeplant : ). Aber dazu mehr wenn ich wieder hier bin!!
Bis ganz Bald, Eure Mona : )
One Night in Sydney ; )
Hello. Und schon wieder ist eine Woche hinueber. Das geht jetzt wirklich schneller als ich gucken kann. Die letzten paar Tage standen wieder ganz im Zeichen des Schafes, nur war es diesesmal vielleicht nicht fuer jedermanns Geschmack… Seid Donnerstag waren Nigel und Sam (ein anderer Farmarbeiter) damit beschaeftigt die Laemmer, die wir beim Tailing nicht eintreiben konnten zu ‚fangen’ und in die Gatter auf der Farm zu bringen. Gestern haben wir dann diese Laemmer getailt, also kurz gesagt Schwanz ab. Nur diesemal nicht mit einem heissen Eisen sondern wir haben mit einer Art Zange einen sehr engen Gummiring an den Anfang des Schwanzes geschoben, was dazu fuehrt, dass der Schwanz langsam abstirbt und irgendwann dann von alleine abfaellt. Das ist dann auch nicht so eine Schweinerei mit dem Blut. Also ganz harmlos. Gestern nachmittag wurden dann die Papa- Schafe, die getrennt von den Mama- Schafen gehalten werden, in die Gatter getrieben um ihnen an die Wolle zu gehen. Dazu standen sie ueber Nacht im ‚Woolshed’, also unter Dach, so dass sie kein Gras mehr fressen konnten. Und heute morgen habe ich dann als erste ‚Shedhand’ beim Schafe scheren gedient. Das heisst ich hatte die ehrenvolle Aufgabe, die Wolle, sobald Sam fertig geschert hatte zusammenzurollen und in einen grossen Sack zu deponieren. Das ist also auch alles noch ganz harmlos und war auch interessant zuzuschauen. Das war das, was jetzt kommt, auch, nur alle die, die kein Blut sehen koennen sollten jetzt besser weglesen ; ). Denn ein paar maennlichen Artgenossen ging es nicht nur an die Wolle sondern auch an den Kragen. Ich habe es mir natuerlich nicht nehmen lassen die ganze Prozedur, vom ersten Schnitt bis zum letzten aufhaengen im Kuehlhaus mit zu verfolgen. Aber keine Angst, dazu gibt es keine Beweisfotos… Wenn irgendjemand genauere Einzelheiten haben mag, der kann mir ja ne Email schreiben, schliesslich soll der Blog jugendfrei bleiben : ). Ja jetzt sitze ich nach getaner Arbeit wieder mal hier in meinem Sessel, und schaue immer wieder vom Laptop hoch aus dem Fenster auf die Bucht, um zu sehen ob meine Flipper Freunde von letzter Woche nochmal vorbeischauen. Bis dahin hab schreib ich euch mal noch meinen letzten Australien Bericht.
Sonntag, 16. September 2007
Immer noch in Cairns, hatten wir an diesem Morgen nochmal die Moeglichkeit, die Innenstadt ein bisschen zu erkunden, sprich shoppen zu gehen, denn unser Flug nach Sydney ging erst gegen mittag. Nina und ich gingen nochmal gemeinsam los um ein paar Surferklamottenlaeden zu schauen und besprachen anschliessend bei einer Tasse Kaffee noch undere gemeinsamen Neuseelandplaene. Dann ging es auch schon zurueck zum Hostel und von dort aus mit dem Shuttlebus zum Flughafen. So fiel der Abschied von Nina nicht ganz so schwer, denn wir wussten ja das wir uns schon sehr bald wieder sehen wuerden. Der Abschied von Cairns dagegen viel schon etwas schwerer, denn dort waere ich gerne noch was laenger geblieben. Wir erreichten Sydney also im spaeten Nachmittag, und von da an lief die Uhr denn wir hatten nur bis zum naechsten Mittag Zeit, also weniger als 24 Stunden. Wir schnappten also den naechsten Zug in die Stadt, der uns so gut wie vor unser Hotel brachte. Dann hiess es einmal frisch machen und dann direkt ab zur „One Night in Sydney“ Sightseeingtour… Wir besuchten den Sydney Tower, der noch weit ueber die Skyline hinausragt und fuhren mit einem Fahrstuhl auf die Aussichtsplattform. Als sich die Fahrstuhltuer oeffnete standen wir direkt vor einem Lichtermeer… Die Aussicht war gigantisch und man wusste gar nicht wo man hingucken sollte. Man hatte einen tollen Blick auf die Harbour Bridge, die Sicht auf das Opera House wurde leider durch zwei Hochhaeuser versperrt. Man konnte den Darling Harbour erkennen und durch Fernglaeser auch einen genaueren Blick in die Tiefe werfen. Auf dem Weg nach unten konnten wir noch eine andere ‚Attraktion’ besuchen, naemlich den Oz Trek.Wenn ich das richtig verstanden habe soll die Vorstellung Leute, die gerade in Sydney angekommen sind auf Australien einstimmen. Naja… Als erstes wurden verschiedene kleine Filme gezeigt die mit einer bestimmten Technik gedreht wurden. Es war eine Art Kulisse und die Figuren wurden mit Lichteffekten auf eine Glasplatte projeziert. Das war nett anzuschauen aber, dass was die Maennchen erzaehlt haben war absoluter Humbuk und meiner Meinung nach nur eine Werbeveranstaltung fuers Opera House etc. Naja, aber es kam ja noch ein zweiter Teil, in der man in einer Art Fake Achterbahn durch Australien faehrt. Also man schaut den Film auf einer grossen Leinwand und der Sitz in den man gequetscht wurde bewegt sich ‚identisch’ zu den gezeigten Bildern. Auch davon war ich etwas enttaeuscht, weil sie meines Achtens nicht wirklich Wert darauf gelegt haben, die Sehenswuerdigkeiten zu zeigen, sondern moeglichst oft den Sitz durchzuruetteln. Naja, Geschmaecker sind ja verschieden. Egal, wir hatten nicht wirklich viel Zeit darueber nachzudenken denn es war mittlerweile schon bald 20.00 Uhr und unsere Baeuche fingen auch langsam an zu grummeln. So ging es dann vom City Centre Richtung Darling Harbour in the Rocks, das Altstadt und Kneipenviertel in Sydney. Wir speisten im erstbesten Restaurant, das wir gefunden hatten. Und zur Feier des Tages habe ich mir dann noch meinen Arm an einer Paella Pfanne verbrannt. Falls es denn irgendjemanden interessiert. Zum Tagesabschluss machten wir dann noch einen kleinen Abstecher zum Darling Harbour, um einen Blick aufs Opera House und die Harbour Bridge zu werfen. So konnte ich meiner Mutter auch erklaeren, wo sie am naechsten Morgen hinlaufen sollte, ich hatte am naechsten morgen noch einen Termin.
Montag, 17.September 2007
Vom heutigen Tag gibt es eigentlich nicht wirklich viel zu berichten. Wir machten uns morgens schon sehr frueh auf die Socken, meine Mutter um sich den Circular Quay etwas genauer anzuschauen und meiner einer um meiner Agentur einen Besuch abzustatten. Wir trafen uns dann wieder am Hotel und dann ging es gegen mittag auch schon wieder zurueck zum Flughafen, und zwar zum International Terminal, denn wir liessen Australien nun hinter uns. Das war schon ein bisschen komisch nach acht Monaten. Aber das Abenteuer war ja noch nicht zu Ende, noch lange nicht… Destnation New Zealand… Das Land das am meisten von Deutschland entfernt ist… Doch an diesem Tag sollten wir noch nicht soviel von diesem Wahnsinnsland sehen, denn vom Flughafen (Baustelle trifft es besser) ging es direkt ins Hotel. Und da sich dieses ausserhalb des Stadtzentrums befand machten wir uns einen schoenen Abend im Hotel um fit und ausgecshlafen zu sein um Auckland am naechsten Tag zu erkunden.
Das wars dann also mit Australien so schnell ging das. Ich werde, bevor ich am 24.12 nach Hause fliege, nochmal zwei Tage in Sydney verbringen, aber das kann man ja nicht wirklich zaehlen. Das erste Wort das mir einfaellt wenn ich nun Australien hoere ist nicht mehr Sydney sondern Riesig. Und vor allen dingen einzigartig. Das muss man einfach gesehen haben. Und eins weiss ich jetzt schon, das steht gar nicht zur Diskussion: Ich komme auf jeden Fall wieder! Denn selbst in meinen Acht Monaten Aufenthalt habe ich noch lange nicht alles gesehen. Aber nun werde ich erst mal noch Neuseeland auf den Kopf stellen. Anscheinend haben meine Flipper Freunde heute was besseres zu tun als Hallo sagen zu kommen. Fair enough. Euch zu Hause wuensche ich heute Abend erst mal ganz viel Spass in Wittlich auf dem Oktoberfest. Ich hoffe ihr trinkt einen fuer mich mit, aber da brauch mir bei euch ja keine Gedanken zu machen : )
Bis bald!!
Cairns, Great Barrier Reef & Cape Trib
Heya. Habe eben mal einen Blick in meinen Kalender geworfen und festgestellt das ich mich besser mal wieder ein bisschen beeile den wirklich viel Zeit bleibt mir nicht mehr um das heir fertigzubringen. Schliesslich bin ich in 72 Tagen schon wieder zu Hause und in drei Wochen geht es dann auch schon auf meine Neuseeland- Suedinsel- Erkundungstour, von der ich euch natuerlich auch noch berichten moechte. Mein Wochenende ist neigt sich auch langsam schon wieder dem Ende zu. Ich moechte euch gerne noch von Freitag abend erzaehlen denn da war einiges los hier. Und zwar habe ich mein erstes richtiges Erdbeben erlebt. Das war ganz schoen merkwuerdig. Denn irgendwie hoert man das richtig kommen. Das ist dann eine Art Donner nur irgendwie viel intensiver… aber auch nur ganz kurz. Und dann wurde ich einmal mitsamt allem, was um mich herum war durchgeschuettelt. Zwar auch nur sehr kurz aber doch schon richtig spuerbar. Das war ganz schoen unheimlich. Das einzigste, was Nigel dazu zu sagen hatte war: Oh yeah, that was a good good one… Na dann : ). Neuseeland zieht sich naemlich genau ueber zwei aufeinander prallende Kontinentalplatten- die Pazifische und die Indisch- Australische- und so sind Erdbeben bis heute keine Seltenheit hier. Und mensch gewoehnt sich wohl wirklich an alles mit der Zeit. An das, was ich am Freitag abend im Sonnenuntergang beobachtet habe, koennte ich mich auch gewoehnen, denn als ich vom Steg aus auf die Bucht hinausschaute, konnte ich sechs oder sieben Delphine erkennen, die munter uebers Wasser sprangen. Einer kam sogar so nah, das ich ein einigermassen anstaendiges Bild mit meiner Kamera machen konnte. Das war wirklich sehr genial, und wer weiss, vielleicht kommen sie ja heute abend, auf ihrer Suche nach Futter, wieder hier vorbei? Wo wir schon bei der Unterwasserwelt angekommen sind bleiben wir doch auch direkt da, denn nun gehts wieder zurueck nach Australien, und zwar zum Great Barrier Reef.
Donnerstag, 13. September 2007
Heute stand also unser Schnorchelausflug zum einzigartigen Great Barrier Reef auf dem Programm. So wurden wir (das sind meine Mutter, Nina und meine Weinigkeit) um 9:00 Uhr an unserem Hostel abgeholt und direkt zum Hafen gebracht, wo auch schon unser Boot, auf dem wir die Tour gebucht hatten, auf uns wartete. Die Fahrt ging zum Saxton Reef, und dauerte ca. 45 Minuten. Unterwegs bekamen wir einige Informationen ueber den Ablauf und die Sicherheitsbestimmungen. Wir waren ca 60 Leute in Board, die in zwei Gruppen eingeteilt wurden, einmal in die Schnorchler, also wir, und dann die anderen, die richtig Tauchen gingen. Als wir das Reef erreicht hatten, verschlug einem schon allein der Anblick von ueber der Wasseroberflaeche die Sprache. Tuerkisfarbenes Wasser, in dem die Umrisse des Reefs zu erkennen war, soweit das Auge reichte. So ging es nach einer kurzer Einweisung und dem etwas problematischen Anlegen der Neoprenanzuege : ) schnurstracks ins Wasser. Als ich das erste mal den Kopf unter Wasser hielt und mich umschaute, war es, als waere man in eine neue Welt eingetaucht. Sowas habe ich noch nie vorher gesehen bzw. erlebt. Mit jedem Meter, den man sich im warmen Wasser fortbewegt hatte entdeckte man etwas neues. Bunt strahlende Fische und Korallen in allen nur erdenklichen Formen und Farben. Was fuer ein Glueck, das wir und eine Unterwasserkamera ausgeliehen hatten, so dass auch ihr was davon habt. Es war einfach absolut unglaublich. Und nun zu den Highlights: als erstes erblickten wir einen Reefhai, der uns erst mal einen kleinen Schrecken einjagte, aber unser Fuehrer versicherte uns, das solange wir uns ruhig verhalten, nichts im Wasser uns wehtun koennte. Also gut. Trotzdem war dieser Artgenosse doch schon etwas Respekt einfloessend, vor allen Dingen als er spaeter nochmal in greifbarer Naehe vor uns auftauchte… Und dann kam mein ganz persoenlicher Favourit… Nina fing auf einmal an mich zu rufen, und ich war ganz verdutzt, dachte schon das irgendwas passiert ist… Bin dann zu ihr rueber geschwommen, und sie deutete nur unter sich… also ich schnell wieder den Kopf unter Wasser und was sah ich…? OH my god… eine Riesenschildkroete… direkt unter uns… auch zum greifen nah. Gleitete da durchs Wasser als waere es das normalste auf der ganzen Welt. Das war echt der absolute Wahnsinn. Wir sind dann ein bisschen mit ihr mitgeschwommen und haben natuerlich auch die anderen Schnorchler an unserem Fund teilhaben gelassen…Als wir dann nach unserem ersten Schnorchelgang wieder an Board waren, hoerte ich zu unserer Freude, das wir als einzigste eine Schildkroete gesehen haben… Diejenigen die Tauchen waren hatten sich nur mit irgendwelchen Seegurken amuesiert… Ha ha! Nach einer Lunchpause ging es dann in die zweite Runde, in der Nina und ich uns vorgenommen haben auf Nemo-Suche zu gehen. Dieses Reef war so nah unter der Wasseroberflaeche, das man die ganze Zeit aufpassen musste, das man sich nicht das Knie an den Korallen stiess. Ich brauch hier wahrscheinlich nicht zu erwaehnen das ich natuerlich mit beiden Knien angenockt bin, die demnach spaeter auch in einem schoenen blau schimmerten. Anyway, gegen Ende, als wir die Suche schon fast aufgegeben hatten fanden wir sie dann doch noch endlich… Clownfische… und sogar zwei auf einmal. Sie schwammen auch wirklich in den Anaemonen Dingern herum. Also war unsere Mission beendet und wir fanden auch noch eine Seegurke und eine Riesenmuschel. Und wenn ich Riesenmuschel schreibe dann meine ich auch Riesenmuschel… sie hatte, ich wuerde sagen einen Meter Durchmesser… aber das schaut ihr euch am besten alles auf den Bildern an, wenn sie denn irgendwann mal Online sind. Die sprechen diesesmal wirklich absolut fuer sich. Also ging es wieder zurueck an Board, und auch wieder zurueck nach Cairns. Als waere dieser Tag noch nicht perfekt genug gewesen, wurden wir auf dem Rueckeweg noch Zeuge eines anderen, gigantischen Schauspiels… Auf einmal rief der Kapitaen wir sollten mal alle aus den Fenstern auf der linken Seite schauen… Und dort sahen wir endlich, was wir soviele male vorher schon versucht haben zu sehen… Wale… zwei Stueck, wahrscheinlich ein Mamawal mit ihrem Baby… wenn man bei der Groesse noch von Baby sprechen kann. Man sah sie immer auftauchen, und dann mit der Schwanzflosse zuletzt wieder eintauchen, und wie sie das Wasser durch das Loch auf dem Ruecken rauspusteten. Das war wiedereinmal, der absolute Oberwahnsinn. Leider waren sie soweit weg das wir nicht wirklich brauchbare Bilder gemacht haben. Auf den meisten sieht man nur einen grossen Wasserspritzer… Zurueck in Cairns gingen wir dann erst mal duschen und einige mussten dann noch ihren Sonnenbrand auf den Waden versorgen… nein ueberraschender Weise, ich war diesesmal nicht betroffen ; ). Dann brachten wir die Unterwasserkamera zurueck und gingen in der Zeit, in der sie unsere Bildercd brannten, zum Dinner in eine Bar, in der Nina Gutscheine fuer ein ‚Backpackermeal’ hatte. Danke an dieser Stelle nochmal : ). So gab es Curry und Spaghetti Bolognese zum Abendmahl. Als wir dann wieder zurueck zum Tauchgeschaeft ginegn, wurden wir schon freudig erwartet und fuer unsere phaenomenalen Bilder beglueckwuenscht… Awesome Turtleshots!! Auf dem PC sahen die Bilder wirklich richtig gut aus. Um diesen perfekten Tag abzuschliessen gingen wir dann noch fuer einen kleinen Bummel auf den Nightmarket der jeden Abend bis Mitternacht geoeffnet hat. Dort kauften wir dann noch ein paar Souvenirs und den ueblichen Krimskrams. Also ich kann mit Sicherheit sagen, dass der heutige Tag mein absolutes Australien Highlight war!! Da kommt wirklich nichts anderes dran!
Freitag, 14. September 2007
Heute ging es wieder raus aus Cairns, aber diesesmal auf dem Landweg. Und war in den Norden, zum Cape Tribulation. Dazu haben wir uns ein Auto gemietet (wenn man von einem Auto sprechen kann, eine Motorangetriebene Schubkarre trifft es wohl eher) das wir morgens abholten und dann ein paar Einkaeufe machten, um uns die naechsten zwei Tage essenstechnisch zu versorgen. Und dann gings ab auf den Highway… Unseren ersten Stop legten wir in Mossman ein, um dort ein bisschen an der Mossman Gorge herum zu spazieren. Dabei handelte es sich um einen Frischwassercreek der sich durch den Urwald schlaengelte. Dann gings wieder weiter in den Norden, naechster Halt Cape Tribulation, bzw. die Faehre die uns dort hin brachte. Ich habe nicht wirklich dran geglaubt das unser Gefaehrt bis zum Ende durchhaelt den die Strassenverhaeltnisse waren eher fuer Gelaendewagen ausgelegt. Aber anscheinend hatten wir nun das Glueck auf unserer Seite und wir kamen an unserem Ziel, unserer Unterkunft, dem Beach House an. Von dort aus waren es noch keine fuenf Minuten zum schneeweissen Strand zu laufen. Das besondere an diesem Ort, dem Cape Tribulation ist, das hier der Regenwald direkt auf den Strand trifft, was auessert selten ist. Der Strand war absolut traumhaft und so lief ich von unserem Strand ca einen Kilometer wieder Richtung Sueden, wo das eigentliche Cape war. Leider war der Wanderweg gesperrt so dass ich es mir nur aus einer gewissen Entfernung anschauen konnte. Dafuer fand ich aber bei den Picknicktischen einen grossen Lizard, der anscheinend auf der Suche nach was Essbarem war. So lief ich nochmal schoen gemuetlich zurueck zu ‚unserem’ Strand, denn wir uebrigens fast ganz fuer uns alleine hatten. Dieser Strand war jedoch nicht bewacht, und Schilder warnten mal wieder vor meinen alten Freunden, den Quallen. So ging ich kurz ins Wasser um mich abzukuehlen und legte mich dann wieder in die immer noch sehr warme Abendsonne…
Samstag, 15. September 2007
Heute stand folgendes auf den Programm: Erstmal gar nix… : ) und dann ging es zurueck nach Cairns. Aber nu erst mal nix. Und dafuer fuhren wir zurueck nach Port Douglas, wo es einen superschoenen Palmenstrand gab und auch einen bewachten Schwimmbereich. Hier verbrachten wir also den Vormittag und genossen einfach nur die Sonne und das angenehm warme Wasser. Im fruehen Nachmittag ging es dann wieder zurueck nach Cairns, wo wir das Auto zurueck gaben und fuer eine Dusche ins Hostel gingen. Dann trafen wir uns wieder mit Nina, denn heute war ganz schoen was los in Cairns. Und zwar der Abschluss des Cairns Festivals, welches mit einem grossen Umzug und einem Feuerwerk gefeiert wurde. Wir gingen also zur Promenade um uns den Umzug anzuschauen… Der war echt gut, es war mittlerweile auch schon dunkel und so waren die Wagen und Fussgruppen mit allen moeglichen Lichtern und Leuchtsachen geschmueckt. Da koennten soch die Saarburger mal einiges fuer ihren Fastnachtsumzug abgucken : ). Was anderes, was mich mal wieder daran erinnert hat, das ich in Australien bin, war, das die groesse der Wagen etwas groesser ausfiel als die, die wir von Zuhause gewohnt sind. Ich sag nur Roadtrain. So hatten die hinten eine Flaeche, auf der ganze Tanzgruppen mit Trampolinen und was weiss ich noch alles darbieten konnten. Das war auf jeden Fall ziemlich genial. Dann gingen wir runter zum Strand um uns das Feuerwerk anzuschauen, das sie von zwei Inseln aus losliessen. Doch als wir auf den Startschuss warteten, zogen die Umrisse eines Buschfeuers, die hell ueber Cairns in den Bergen leuchteten unsere Aufemerksamkeit auf sich. Aber auch das Feuerwerk war gigantisch und durch die Reflexion auf der Wasseroberflaeche hatte es einen ganz besondern Effekt. Mit der letzten Rakete, die in den Himmel schoss war auch mein Australienaufenthalt sogut wie vorbei. Zum Dinner holten wir uns dann noch eine Pizza bei Dominos (Nochmal Danke an Nina wegen den Gutschienen : )) und liessen den Abend gemuetlich im Hostel ausklingen, wo Nina und ich anfingen, unsere gemeinsamen Neuseelandplaene zu schmieden…
Ja, soviel also dazu. Ich mach mich nun mal nochmal auf den Weg um die Insel ein bisschen zu erkunden, diesesmal allerdings zu Fuss, ich glaube das ist um einiges einfacher als mit dem Fahrrad. Fuer die naechste Woche steht mal wieder ein Besuch in der Zivilisation auf dem Programm, und den Schafen, die wir beim letzten mal nicht gekriegt haben, gehts an die Schwaenze. Bleibt nur zu hoffen das das Wetter diese Woche besser mitspielt als ind er vergangenen da war es naemlich richtig be…
Nun gut, ich lass bald wieder von mir lesen, liebe gruesse in die heimat…
Alice Springs & Ayers Rock
Hallo alle zusammen. Heute ist hier Montag, und wenn ich aus dem Fenster schaue sehe ich Regen, und Regen und… Regen… und das nun schon seid zwei Tagen. Das ist ganz schoen deprimierend, denn man kann nicht wirklich viel hier machen bei dem Sauwetter. Dazu kommt noch das gestern der Blitz in die Telefonanlage eingeschlagen hat und wir bis vorraussichtlich Mittwoch somit von der Aussenwelt abgeschlossen sind. Etwas gutes hat das Wetter ja dann doch noch, denn ich habe mal wieder Zeit euch hier zu schreiben. Das mache ich uebrigens auf einem Laptop, und dann werde ich es die Tage hochladen…
Also wie versprochen hier erst einmal der Bericht von letzter Woche und meiner ersten richtigen Farmerfahrung… Am Mittwoch fing die ganze Chose an, gegen Mittag erreichte uns ein Boot, mit der Tailing-Crew an Bord. Diese bestand aus 15 Hunden, Tim, Danny, Mike und Emma. Wir hatten dann erst mal zusammen Lunch, bei dem dann die Aufgaben verteilt wurden, und so bildeten Mike, Tim und die Hunde die „masturing“ Gruppe, heisst, die haben die Schafe, die in verschiedenen Blocks ueber die ganze Insel verteilt waren, blockweise zusammengetrieben. Da die Laemmer ohne ihre Mutter nirgendswo hingehen, mussten sie quasi alle Schafe zusammentreiben, welche im gesamten rund 2800 Stueck waren… Und Nigel, Emma, Danny und meine Weingkeit bildeten somit die Tailing Gruppe, die die Laemmer dann „bearbeiteten“. Wie das abgelaufen ist, versuche ich nun mal zu erklaeren. Also: Wenn die Schafe dann alle zusammen waren, wurden sie in Gatter getrieben, wo die Mutterschafe erst mal eine Wurmkur verpasst bekamen. Dann wurden alle Schafe durch einen engen Gang gedraengt, wo am Ende die Laemmer von dem Mutterschafen mit Hilfe einer Art Klappe getrennt wurden. Bei diesem Vorgang hatte ich die Ehre mit einer Art Druecker die Mutterschafe zu zaehlen. Wenn dann alle Laemmer zusammen waren fing der eigentliche Vorgang an. Nigel Stand in dem Gatter in dem die Laemmer waren und gab uns eins nach dem anderen an. Wir klemmten es dann in eine Art Fliessband, ueber dem ein Buegel war, so das die Laemmer sich nicht mehr waehren konnten. Emma und ich standen links und rechts vom Fliessband. Wenn es ein Junge war, habe ich ihm eine Vitamin B12 Spritze in den Hals gegeben und wenn es ein Maedchen war, habe ich ihm ein Stueck vom linken Ohr rausgeklippt und Emma gab ihnen eine andere Spritze und einen schoenen roten Ohrklipp ins linke Ohr. Und dann wurde es richtig unangenehm fuer die kleinen Racker… Dann kam naemlich Danny ins Spiel, der die Laemmer dann am Schwanz zum unteren Ende des Fliessbands gezogen hat und mit einem heissen Eisen den Schwanz am oberen Ende abgetrennt hat. Als ich das das erste mal gesehen bzw gerochen habe hatte ich gedacht: Oh Mein Gott! Aber man gewoehnt sich an alles. Auch an das Ohrklippsen habe ich mich relativ schnell gewoehnt auch wenn da teilweise ganz schoen Blut geflossen ist. Wenn dann alle Laemmer durch waren, zaehlten wir noch die abgetrennten Schwaenze, die auf Boys und Girls Haufen lagen und dann gings weiter zum naechsten Blog. Das ging dann bis Freitag Nachmittag so… Und war anstrengender als ich gedacht habe… Ich habe das ganze am Freitag aber auch noch bildlich festgehalten, falls das ein bisschen unverstaendlich fuer euch war. Die Bilder gibt es dann bei Interesse wenn ich wieder zu Hause bin : ). Am Samstag habe ich eine kleine Insel Erkundungstour mit dem Mountain Bike gemacht, was sich aber doch etwas schwierig gestaltet hat, weil alles auf der Insel unheimlich steil ist. Habe es aber dann doch noch zu einem kleinen Strand geschafft, an dem ich dann noch ein paar sehr gute Kletterfelsen gefunden, die zwar nur ein paar meter hoch waren, mir aber zum austoben gereicht haben. Samstagabend hat es dann angefangen zu regnen, und ein wirkliches Ende scheint noch nicht in Sicht.
Also gehe ich in Gedanken mal nochmal zurueck nach Australien, denn das was jetzt kommt war ganz schoen warm und sonnig!
Sonntag, 09. September 2007
Die Koffer hatten wir am Vorabend schon gepackt und so begaben wir uns am fruehen Morgen auf den Weg zum Melbourne Airport um von dort aus ins Herz Australien zu fliegen, dem Red Centre… nach Alice Springs. Dort angekommen hiess es erst mal raus aus den dicken Winterklamotten und rein in Rock und Top, die glaub ich seid Monaten nicht mehr das Tagessicht gesehen hatten. Dann ging dran noch ein paar Sachen zu organisieren, Sprich Mietauto und Unterkunft sowie Verpflegung fuer die naechsten Tage. Dann hatten wir noch Zeit fuer Alice Springs ein bisschen zu erkunden. Wir besuchten die School of the Air, die Schule der Kinder, die in the middle of nowhere, also irgendwo im Outback mit ihren Familien lebten und so keine Moeglichkeit hatten, eine normale Schule zu besuchen. So wurden sie mit Hilfe der School of the Air und einem ‚Lehrer’ in der Familie (in der Regel die Mutter) zuhause unterrichtet. Frueher ging das ueber Funk, heute uebers Internet. So loggen sich alle Kinder, die in einer Klasse sind zur selben Zeit in eine Art Videochat ein und haben so quasi eine richtige Unterrichtsstunde mit richtigen Klassenkameraden, die jedoch tausende von Kilometer entfernt im Klassenzimmer sitzen. Das ganze System und die Vorgehensweise wurde uns in einem sehr interessanten Video gezeigt und wir konnten noch einen Blick ins das Studio des Lehrers werfen. Auf einem Monitor wurde eine aufgezeichnete Unterrichtsstunde gezeigt. Das war ganz schoen beeindruckend. Weiter gings zur Telegraphenstation, aus der Alice Springs urspruenglich entstanden ist. Und zum Tagesabschluss schaute ich mir noch den Sonnenuntergang vom Anzac Hill aus an und bekam so schonmal einen kleinen Eindruck, was uns die naechsten zwei Tage erwartete.
Montag. 10. September 2007
Der Wecker klingelte an diesem Morgen schon um 5 Uhr, denn wir wollten uns im Sonnenaufgang auf den Weg Ayers Rock machen, der sich von Alice Springs aus ca 500 km suedlich im Nichts befindet. Und so koennt ihr euch vorstellen, das die 5 Steundige Fahrt dorthin, sich nicht wirklich landschaftlich eindrucksvoll erwies.Gegen Mittag kamen wir dann auf jeden Fall doch noch an unserem Ziel an, und kehrten erst mal in Yulara ein, dem einzigsten Ort am Ayers Rock um unsere Unterkunft fuer die Nacht klar zu machen. Als ich am Vortag dort angerufen hatte gab mir die nette Dame am Telefon zwei Optionen fuer unsere Uebernachtung: Entweder zwei Betten im Hostel, in einem 4 Bett- Maedchen Zimmer oder im Hotel fuer rund 400$ (ca 250EUR). Da es ja nur fuer die eine Nacht war, und 4 Bett Raum sich nicht so schlimm anhoerte, beschlossen wir also die eh sehr kurze Nacht im Hostel zu verbringen. Als wir also an der Rezeption unsere Reservierung bezahlen wollte wussten sie auf einmal nichts mehr von meinem Anruf. Sie hatten aber Gott sei Dank noch zwei Betten und sagten mir, ich sollte dann am Abend nochmal kommen und denn Schluessel abzuholen unser „Zimmer“ waere noch nicht fertig… Also hatten wir noch genug Zeit um uns das, wofuer wir den weiten Weg hierher gekommen sind genauer anzuschauen. Wir fuhren also zum Parkeingang, an dem wir dann den stolzen Eintrittspreis von 25$ pro Nase verrichten durften und dann gings direkt weiter, schnurstracks am Ayers Rock vorbei, zu The Olgas, einer anderen Felsformation, 50 km vom Ayers Rock entfernt. Diese sehen meiner Meinung nach etwas eindrucksvoller aus. Sie bestehen aus vielen einzelnen, riesigen roten Huegeln, durch die sich ein atemberaubender Wanderweg schlaengelte, denn wir auch die naechsten drei Stunden in Angriff nahmen. Anschliessend ging es noch zu einem anderen kurzeren Track, der in eine Schlucht, zwichen zwei von diesen Huegeln, hineinging. Es war ganz schoen eindrucksvoll, das in der absoluten Einoede, im absoluten nichts, auf einmal solche gewaltigen Felsen wie aus dem Boden gestanzt auftauchten… Dann besuchten wir das Besucherzemtrum am Ayers Rock und schauten uns an, was dort ausgestellt war. Alles hatte mit der Interpretation der Traumzeit zu tun- der traditionellen Vorstellung der Aborigines darueber, wie die Erde erschaffen wurde und wie sie funktioniert. In einem anderen Bereich war eine Austellung ueber den Kampf der Aborigines um ihren Felsen, der nun wieder in ihrem Besitz ist. Beim Ayers Rock handelt es sich uebrigens um einen Inselberg: ein wetterbestaendiger Felsbrocken, der noch da steht, wenn alles andere drumherum verwittert ist. Sie sind gar nicht so selten; die Devils Marbles sind eine Ansammlung von Miniatur- Inselbergen. Doch nirgendwo sonst auf der Erde ist ein Felsklumpen in solch dramatischer, einsamer Pracht stehen geblieben oder hat eine aesthetisch so angenehme Gestalt angenommen. Er ist einhundert Million Jahre alt. Und dann sahen wir uns noch das an, wofuer der rote Felsen so beruehmt ist, naemlich den Sonnenuntergang… Und es stimmt wirklich das der Stein In der Abendsonne richtig tief rot anfing zu leuchten. Es war sehr eindrucksvoll. Nach diesem doch sehr anstrengenden Tag ging es dann wieder zu unserer Unterkunft, wo ich dann wie vereinbahrt den Schluessel fuer unser Zimmer abholte. Als ich jedoch an unserem ‚Zimmer’ ankam, musste ich feststellen, das anscheinend hier in der Wueste der Begriff ‚Zimmer’ doch was anderes bedeutete. Denn ich stand nun in einem 20 Bett Schlafsaal, wo zwischen jedem zweiten Stockbett eine Art Trennwand gezogen war, die jedoch weder bis zur Decke reichte, noch zur vorderen Wand. Hat also jemand im ersten ‚Zimmer’ das Licht angemacht, war der ganze Raum erhellt und das selbe galt demnach auch fuer den Geraeuschpegel. Aber als waere das noch nicht genug, waren die uns zugewiesenen Betten auch schon belegt… Also wieder zurueck zur Rezeption, wo sie noch nichteinmal Anstalten machten sich zu entschuldigen sondern uns neue Betten gaben, die dann noch nicht einmal in einem ‚Zimmer’ waren. Naja, wir fuehrten uns dann immer wieder vor Augen das es ja nur fuer eine Nacht war, und wir eh am naechsten Morgen frueh aufstehen mussten. So liessen wir den Abend an der ,Bar’ ausklingen, wo eine Band gespielt hatte… Das heisst eigentlich wollten wir ihn gemuetlich ausklingen lassen, bis meine Mutter anfing irgendwas von wegen „Mhm das wird aber dann ganz schoen knapp wenn wir nochmal hierhin zurueckfahren muessen“ an zu reden. Ich wusste zuerst nicht so recht was sie meinte, bis sie mir unsere Flugtickets zeigte, auf denen nicht, wie von mir angenommen Abflug- Alice Springs stand, sondern Abflug- Ayers Rock, was, wie wir ja heute zur genuege gesehen hatten, zwei total verschiedene Orte waren… Uluru (Ayers Rock) und Alice Springs sind in der allgemeinen Vorstellung so untrennbar verbunden, dass die Leute immer glauben, sie laegen in bequemer Naehe zueinander… Und so auch meine Mutter… Also Problem war, wir hatten ein Auto am Ayers Rock, das definitiv am naechsten Tag zurueck in Alice Springs sein musste. So rief ich an diesem Abend (es war mittlerweile schon halb zehn) noch bei der Quantas, unserer Fluggesellschaft an um unsere Fluege vielleicht noch zu aendern, das wir doch wie geplant von Alice Springs aus weiterfliegen koennten. Da die Fluege aber ueber eine Agentur und in einem Paket in Deutschland gebucht wurden, konnten wir sie nicht aendern… Also mussten wir den Flug vom Ayers Rock aus nehmen. Da wir an diesem Abend eh nix mehr dran aendern konnten, entschlossen wir uns am naechsten Tag wie geplant nach Alice Springs zurueck zu fahren und von dort aus dann versuchen, per Bus oder so nochmal zum Ayers Rock zu kommen…
Dienstag, 11. September 2007
Wir starteten also wieder unmenschlich frueh in den Tag, um puenktlich zum Sonnenaufgang am Uluru zu sein um ein enderes Farbenspiel als das, was wir am Vorabend gesehen hatten zu beobachten. Und dann gings
Ganz nah an den Ayers Rock dran, denn wir wollten den Basewalk machen, also ein Wanderweg einmal um den Felsen herum. Wie es sich mit dem Ayers Rock verhaelt und welchje Eindruecke auch wir gesammelt haben, hat Bill Bryson in seinem Buch wieder einmal besser wiedergegeben als ich es koennte, also kommt hier noch einmal ein kleiner Ausschnitt aus seinem Buch „Fruehstueck mir Kaengurus“: „Mit dem Ayers Rock verhaelt es sich so: Wenn man endlich bei ihm anlangt, hat man ihn schon fast ueber. Denn selbst wenn man tausend Meilen von ihm entfernt ist, vergeht kein Tag, an dem man ihn nicht vier-, fuenfmal sieht- auf Postkarten, Reiseveranstalterpostern, auf dem Umschlag von Fotobaenden-, und je naeher man ihm kommt, desto haeufiger sieht man ihn. Waehrend man zum Parkeingang faehrt, den kuehnen Eintrittspreis von fuenfundzwanzig Dollar pro Kopf entrichtet und der Zufahrtsstrasse folgt, ist man sich deshalb voll bewusst, das man 500 Kilometer gefahren ist, um ein grosses, regloses, wie ein Brotleib geformtes Gebilde anzuschauen, das man schon tausendmal auf Fotos gesehen hat. Man naehert sich dem Mongolithen also in einer eher verhaltenen Stimmung ohne grosse Erwartungen, ja sogar eher pessimistisch. Und dann sieht man ihn und ist sofort wir gebannt. Dort mitten in der unvergesslichen, gewaltigen Leere steht eine Erhebung von ausserordentlicher Wuerde und Grandiositaet, dreihundertachtundierzig Meter hoch, knapp zweieinhalb Kilometer lang, nicht so rot, wie man nach den Fotos erwartet, doch in jeder Hinsicht faszinierender, als man je gedacht haette. Mittlerweile habe ich mit vielen Leuten darueber diskutiert, und fast alle stimmten mit mir darin ueberein, dass sie sich dem Uluru schon beinahe mit Ueberdruss genaehert und dann nur noch Mund und Nase aufgesperrt und es sich nicht haetten erklaeren koennen. Dabei ist der Uluru weder groesser noch vollkommener gestaltet, noch in irgendeiner anderen Weise anders als das Bild, das man schon im Kopf hat. Ganz im Gegenteil. Man kennt den Felsen. Man erkennt ihn mit einem Gefuehl, das nichts mit Kalenderbildern und Umschlaegen auf Fotobaenden zu tun hat, sondern sich auf etwas viel Elementareres gruendet. Man begreift es nicht und kann es auch absolut nicht in Worte fassen, doch man empfindet eine Bekanntschaft mit ihm- eine ungewohnte Vertrautheit. Irgendwo in den tiefen Schichten der eigenen Existenz hat sich ein Bruchstueck einer lang schlummernden Urerinnerung, ein kleines abgetrenntes Stueck DNA geruehrt oder gezuckt. Eine Regung, die viel zu schwach ist, als dass man sie verstehen oder interpretieren koennte, aber aus irgendeinem Grunde ist man ueberzeugt, dass dieses grosse, ehrfurchtgebietende Ding eine Bedeutung fuer einen hat und der Besuch hier wohl doch mehr als Zufall ist. Ich behaupte nicht, dass es so ist. Ich behaupte nur, dass dieses Gefuehl einen ueberkommt. … Allan war offensichtlich aehnlich beruehrt. ‚Komisch, was?’ sagte er. ‚Was?’ ‚Ich weiss nicht. Einfach ihn anzusehen. Ich meine, man kriegt ein komisches Gefuehl.’ Ich nickte. Es stimmte. Abgesehen von dem anfaenglichen Schock, dass man den Uluru unerklaerlicherweise zu kennen glaubt, zieht er einen, einerlei, von woher man sich ihm naehert, total in seinen Bann. Man kann gar nicht aufhoeren in anzuschauen; man will gar nicht aufhoeren. Beim Naeherkommen wird er noch spannender. Er hat mehr Narben, als man sich vorgestellt hat, und eine weniger ebenmaessige Form. Er hat mehr Ausbuchtungen und Grasflaechen und wellenfoermige Rippen, mehr Unregelmaessigkeiten aller Arten, als man noch von ein paar hundert Metern entfernt gesehen hat. Man merkt, dass man ganz schoen lange (womoeglich besorgniserregend lange, womoeglich so lange, dass man in der Zeit das Haus verkaufen, hierher ziehen und sein Zelt aufschlagen koennte) damit verbringen koennte, den Felsen einfach nur anzuschauen, ihn aus vielen Winkeln zu betrachten, und dessen nie muede wuerde…“ Nachdem wir das gemacht hatten, den Felsen aus allen Winkeln betrachtet, kamen wir wieder zu unsrem Ausgangspunkt, von dem aus man auch auf den Felsen klettern konnte. Als wir dort waren war der Aufstieg aufgrund des starken Winds gesperrt. Es dauert mehrere Stunden und erfordert einigen Kraftaufwand, sodass wir es auch dann nicht ernsthaft erwogen haetten, wenn es moeglich gewesen waere. Es sind schon so viele Leute auf dem Felsen zusammengebrochen oder gestorben, dass der Aufstiegsweg auch an sehr heissen Tagen gesperrt wird. Selbst bei moderaten Temperaturen geraten Wanderer in Schwierigkeiten, weil sie leichtsinnig sind oder nicht auf den vorgeschriebenen Wegen bleiben. Seit 1985 liegt der Besitz des Felsens wieder in Haenden der dort wohnenden Aborigines, den Pitjantjatjara und den Yankunyjatjara, und sie hassen es, wenn Besucher, die sie minga, Ameisen, nennen, darauf herumkraxeln. Ich kann es gut verstehen. Fuer sie ist es eine heilige Staette… Sollte es fuer jeden sein, finde ich. So liessen wir also gegen Mittag den Ayers Rock, Yulara und das Red Centre hinter uns und machten uns wieder auf den Weg zurueck nach Alice Springs, wir hatten schliesslich noch einiges zu erledigen. Dort kamen wir dann auch im fruehen Nachmittag an und hielten direkt Einzug ins Visitor Information Centre um dort Hilfe fuer unser Problem zu finden. Die fanden wir dort auch, und eine sehr nette Dame hinterm Tresen half uns sofort. Sie rief nochmal bei der Quantas an, aber auch ihr Versuch, den Flug zu aendern, scheiterte. Sie rief fuer uns bei diversen Busfirmen an, um herauszufinden das alle Busse zu spaet fuer uns in Alice Springs losfuhren, denn unser Flug ging schon um zwanzig vor Eins… Also blieb nur noch eine Moeglichkeit uebrig, und zwar wieder ein Auto zu mieten und damit zum Flughafen am Ayers Rock zu fahren. Auch dies uebernahm die nette Dame und rief fuer uns bei den Autovermietungen an. Und jetzt kommts, der einzigste, der einen solchen Einwegservice anbot, war der Anbieter gewesen, bei dem wir das Auto schon gemietet hatten. So fuhren wir also bei ihm vorbei um das Auto noch einen Tag laenger zu mieten. Er bot uns dann an, jemanden mit uns zum Flughafen zu schicken, der das Auto dann wieder zurueck fuhr, nachdem wir angekommen sind. Da dies wirklich anscheinend die einzigste Moeglichkeit war die uns blieb, und auch die guenstigste… wenn man noch von guenstig sprechen konnte… Wir mussten eine Ein-Weg-Gebuehr bezahelen, die sich ich gewaschen hatte. Naja es bleibt nur zu sagen das es immer noch guenstiger war als neue Fluege zu buchen… Und dazu kam dann natuerlich auch noch, das wir, in der Zeit als wir in der Tourist Information waren, falsch geparkt hatten und noch einen Strafzettel an der Scheibe kleben hatten. Wie geht das Sprichwort nochmal? Der Teufel s****** immer auf den groessten Haufen. Naja was solls, wir sind dann zurueck zu unserem Hostel und haben erstmal Auto Auto sein gelassen…
Mittwoch, 12. September 2007
So schmiss uns der Wecker auch an diesem morgen um fuenf Uhr aus den Federn… Dann noch schnell unseren Kram zusammengepackt und dann ging es auch schon wieder auf den Highway Richtung Ayers Rock. Vorher holten wir noch an der Autovermietung unseren Mietfahrer (Horst) ab, der uns ja begleitete um das Auto wieder zurueck zu fahren. Horst war uebrigens auch Deutscher, so hatten wir wenigstens noch ein bisschen Gespraech auf der Fahrt. Ich machte innerlich drei Kreuze als der Ayers Rock wieder in unserem Blickfeld auftauchte, denn dann konnte es nicht mehr weit zum Flughafen sein. Wenn man bedenkt das wir ca. 1000 Kilometer quasi umsonst gefahren sind… also quasi einmal nach von Trier nach Hamburg… umsonst… aber ich glaube das Beste ist, einfach nicht mehr drueber nachdenken… Nun ging es naemlich wieder in den Flieger in Richtung Queensland, genauer nach Cairns, wo wir die naechsten Tage verbringen wollten. Dort angekommen hatten wir uns mit Nina verabredet, das Maedchen, das ich auch schon in Darwin getroffen hatte und das mit mir am Anfang nach Sydney geflogen ist. Nina arbeitete dort an einem Kettenstand und so statteten wir ihr dort einen Besuch ab. Bis sie fertig mit arbeiten war gingen wir noch ein bisschen shoppen und trafen uns dann mit Nina, um unsere gemeinsame Schnorcheltour fuer den naechsten Tag zu buchen und eine Unterwasser Kamera auszuleihen. Danach ging es noch zu einem gemuetlichen Essen mit ein paar Bier in einen Pub… Da konnte Nemo am naechsten Tag kommen.
So weit also zu unserer kleinen Tour ins Herz Australiens. Bei mir steht diese Woche nichts besonderes mehr auf den Plan, denn das Wetter scheint uns bei allem was wir uns vorgenommen haben, einen Strich durch die Rechnung zu machen. Hoffentlich gibt sich das die Tage noch, sonst habt ihr im Herbst noch besseres Wetter als ich hier im Spaet Fruehling!! Andererseits kann ich mich ja so schonmal langsam auf das nasskalt einstellen, was mich schon ganz schoen bald wieder zuhause erwartet…. es sind mal eben noch 2 einhalb Monate, ist das zu glauben? Naja Anyway, es geht aber weiter…
Melbourne, Great Ocean Road die Zweite und das Yarra Valley
Heya, da bin ich wieder. Habe Australien mittlerweile hinter mir gelassen und befinde mich nun in Neuseeland. Die Mama ist wieder heil und hoffentlich auch ein bisschen erholt : ) heimgekehrt und steht wahrscheinlich laengst schon wieder in der Kueche.
Ich wohne nun auf einer Art einsamen Insel, Pohuenui Island in den Marlborough Sounds, an der Spitze der Suedinsel. So einsam bin ich hier allerdings nicht denn ich bin hier gut aufgehoben bei Nigel und Fe, einem Kiwi- Paerchen das sich hier niedergelassen hat und so dieses Paradies jeden Tag erleben kann. Und dann sind da noch die 1400 Schafe, und ca 50 Kuehe und Bullen die auf der ganzen Insel verteilt sind und noch ein Pferd, 5 Hunde, Enten und Huehner die ums Haus herum gehalten werden. Und wenn ich nun hier vom Bett aus aus dem Fenster schaue lachen mich noch Grace (ein Pfau), Nicoli (ein Alpaca, also eine Art Lama) und Belgium (eine Ziege) an. Und dahinter gehts dann direkt aufs Meer. Also ihr koennt euch vorstellen das es mir hier richtig gut geht und mir auch bestimmt nicht langweilig wird. Ich werde nun die naechsten Wochen hier mit anpacken, bin mal gespannt was da so auf mich zukommt. Fuer diese Woche steht Tailing auf dem Programm. Wenn ich das richtig verstanden habe bekommen die kleinen Laemmer da mit einem heissen Eisen die Schwaenze abgebrannt?? Und mit den Jungen wird auch noch irgendwas gemacht… Na ich lass mich da mal ueberraschen, erzaehle euch aber dann natuerlich gerne, was da genau abgelaufen ist : )
Ja ich glaube um die vier Wochen sind nach meinem letzten Eintrag nun vergangen und ihr muesstet ja mittlerweile wissen was da die naechste Zeit auf euch zukommt… Grade weil ich quasi ‘die’ Highlights von Australien im Schnelldurchgang in den letzten Wochen durchgenommen habe. Ihr duerft also gespannt sein… Ich fange dann mal langsam an… Es war einmal… (das kommt mir so unheimlich lange her vor weil soviel seid dem passiert ist… aber lest selbst…)
Mittwoch, 05. September 2007
Heute war es dann also soweit und ich holte meine werte Frau Mutter vom Flughafen in Melbourne ab. Auch wenn ich die letzten zwei Wochen dort verbracht hatte hatte ich nicht wirklich viel Sightseeing gemacht, weil mir Melbourne vom ersten Tag an nicht gefallen hat. Viel zu stressing und viel zu viele Menschen. Also ich habe mittlerweile fuer mich festgestellt das ich definitv kein Grossstadtmensch bin… Aber Melbourne war wirklich extreme, ich fande das sogar noch schlimmer als Sydney. Das hatte meine Mutter wohl auch sehr schnell gemerkt denn auch sie musste sich erst mal an das Tempo dieser Stadt gewoehnen. Naja zugegeben, ich hatte auch wieder ein volles Programm aufgestellt um dem Jet Lag entgegenzuwirken und sie ein bisschen auf Trab zu halten. Wir besuchten zuerst die Pixcar Austellung, anlaessig zum 25th Geburtstag der Animationsfilme, und diese war wirklich sehr gelungen. Wir tauchten ein in die Entstehungen der bekanntesten Produktionen wie Toy Story, die Monster AG und natuerlich Findet Nemo. Es wurde die komplette Enstehung eines solchen Films gezeigt, vom ersten Bleistiftstrich bis zur kinoreifen Filmedition. Dann machten wir einen kleinen Spaziergang am Yarra River entlang, von dem man aus das MCG, den Melbourne Cricket Ground (wo ich mein Footi Spiel gucken war) sehen konnte. Quasi am anderen Ende des Stadtzentrums angekommen besuchten wir dort das Melbourne Aquarium, wo wieder einmal die australische Unterwasserwelt sehr interessant dargestellt wurde. Wir sahen zu wie kleine Schildkroten gefuettert wurden und liefen durch einen Unterwassertunnel wo wir Haie und Stachelrochen von allen Seiten bewundern konnten.
Dann war es auch schon Lunchtime und wir liessen uns in einem kleinen Café in der Innenstadt nieder. Am Nachmittag liefen wir noch ein bisschen durch die Stadt Bummeln und kehrten dann im Hotel ein, um und ausgeh fertig zu machen denn meine Au Pair Familie hatte mich und meine Mutter zum Abschied noch zum Dinner eingeladen. Dieses war sehr sehr nett und da auch das befreundete Nachbarpaerchen da war, deren Frau sehr gut Deutsch spricht gestaltete sich der Abend auch fuer meine Mutter sehr interssant. Zum Essen gab es typisch australisch Scampis vom Grill und einen Lammbraten. Yummie… Nach diesem perfekten Abend fiel mir der Abschied von den Henzells nicht wirklich leicht, aber das sind die Spielregeln… Es muss halt weitergehen.
Donnerstag, 06. September 2007
Das war es dann auch schon mit Melbourne und wir holten morgens unseren Mietwagen ab und setzten uns damit (mit einigen Anfangsschwierigkeiten) in Richtung Geelong, und somit der Great Ocean Road in Bewegung. In Geelong machten wir einen kurzen Zwischenstop zum shoppen und zum Lunch und dann gings an die Kueste. Am Nachmittag erreichten wir dann auch schon die Hauptattraktion, naemlich die zwoelf Apostel und liessen uns dann am Abend in Port Campbell (boese Erinnerungen kommen wieder hoch) nieder. Dort gingen wir dann zum Dinner noch in ein Seafood Restaurant, welches wirklich sehr gut war. Als wir die Desertkarte bestellten, wurde un seine grosse Schiefertafel auf einem Beistellstuhl gebracht. Sehr beeindruckend : ). Genau wie der Nachtisch an sich…
Freitag, 07. September 2007
An diesem Morgen machten wir uns dann auf den Weg nach Warrnambool. Bis dahin ging es komplett auf der Great Ocean Road entlang. Wir stoppten an so ziemlich allen Lookouts und machten die obligatorischen Fotos… An diesem Tag war das Wetter viel besser als wie ich mit Susi da war, also machte ich die ganzen Bilder auch nochmal (ein Hoch auf die Digitalkamera). Genaueres koennt ihr ja dann im ersten Great Ocean Road Bericht nachlesen… In Warrnambool starteten wir dann noch mal einen neuen Whalewatching Versuch aber auch diesesmal waren die Viecher nicht wirklich in Laune sich zu zeigen. Dann gings auch schon wieder zurueck Richtung Melbourne, wo wir in der Naehe von Colac eine sehr genehme Lunchpause an einem sehr schoenen See einlegten. Weiter gings an Melbourne vorbei um noch einen Abstecher ins Yarra Valley, der Weinregion von Victoria, zu machen. Dort kamen wir dann am Abend an und liessen uns in einem Motel mit Pub nieder, das von aussen mehr versprach was es eigentlich hergab. Zumindest was die Zimmer angeht. Das Essen im Pub war in Ordnung und auch das dazugehoerige Bier : ).
Samstag, 08. September 2007
Als erstes schauten wir an diesem Tag bei der Tourist Information vorbei um uns ein paar Tipps geben zu lassen wie wir unseren Tag im Yarra Velley am besten gestalten koennten. Und jetzt ratet : ). Jepp es ging wieder einmal in einen Tierpark. Dort gabs dann wieder das ganze Programm von Kaenguruhs ueber Wombats zum tasmanischen Teufel. Also alles da. Als ich mit Susi unterwegs war ist uns in Tasmanien so ein komisches Tier vors Auto gelaufen, das sich sehr ulkig fortbewegt hat und aussah wie ein Igel mit einer langen Pinoccio Nase. Es war aber so schnell wieder weg das wir nicht wirklich einen genauen Blick auf es werfen konnten. Und in diesem Tierpark hatten sie diese ‘Dinger’ auch gehabt. Sie heissen Eshidnas… Und auch Schnabeltiere sollte es dort zu sehen geben aber leider fanden wir in dem ganzen Gehege kein eins… Vielleicht waren sie noch am schlafen? Keine Ahnung, auf jeden Fall war der Park sehr schoen und grossflaechig angelegt das wir dort den ganzen Vormittag verbrachten und unseren Lunch inmitten von umherlaufenden Ibis machten. Danach ging es noch weiter zu einer grossen Weingenossenschaft wo wir eine kleine Weinprobe machten und eine Flasche Wein kauften um sie als Ueberraschungs Geburtstagsgeschenk fuer meinen Cousin Moog in die Heimat zu schicken. Anschliessend fuhren wir wieder zurueck nach Melbourne, wo wir das Auto wieder abgeben mussten. Wir wollten eigentlich die Flasche Wein auch noch abschicken, nur leider haben wir vergessen das es Samstag war und wir zu spaet an… So ging die Reise auch fuer die Flasche Wein weiter…
Right das war es dann mal fuers erste von mir. Die naechsten Tage geht es dann weiter… Ich hoffe ja das das Wetter morgen besser wird. Als wir gestern zur Insel gefahren sind (die Fahrt mit dem Boot dauert ca. 1Std) bin ich tausend Tode gestorben weil es ganz schoen stuermisch war und die Wellen uebers Bott geschwappt sind und so Spaesse… Aber nu bin ich ja hier und so schnell habe ich auch noch nicht vor wieder zurueck zum Festland zu gehen. Guuut, soweit so gut, ihr hoert dann die Tage wieder von mir aus dem Kiwi Land….
Auch ja nochmal fuer alle die es noch nicht mitbekommen haben: Ich komme am 25. Dezember, also am 1. Weihnachtsfeiertag zurueck… da scheinen ja immer noch andere Termine im Umlauf zu sein…
Tasmanien
Hallihallo, ich sitze also momentan in einem Strandhaus auf Phillip Island und werde belagert von drei Hunden und vier Kiddies die immer noch in ihren Schalfanzuegen rumtrollen. Wir sind gestern Abend hier angekommen, haben aber leider aufgrund des dichten Verkehrs die Pinguine verpasst, und ich bin nicht sicher ob wir heute hin gehen. Denn sie kommen immer gegen Sonnenuntergang aus dem Wasser an den Strand. Aber Pony und David haben mir versichert das es nicht das Ende der Welt sein wird wenn ich es verpasse. Ich glaube es ist wieder so eine Touristenattraktion wie die Delphinfuetterung in Monkey Mia. Aber mal sehen. Jetzt nutze ich erstmal noch die ruhige Morgenstunde um euch von Tasmanien zu erzaehlen.
Freitag, 10. August 2007
Wir packten unseren Koffer fertig und machten uns auf den Weg zum Melbourne Airport um unseren Flug nach Hobart, die Hauptstadt von Tasmanien zu nehmen. In Hobart angekommen wollten wir eigentlich unseren Mietwagen abholen, den ich schon im Voraus gebucht hatte und wo ich extra nochmal angerufen habe um abzuklaeren das ich den Wagen auch mit der Kreditkartennummer von Bjoern bezahlen kann, da meine ja gesperrt war. Ja sagten sie am Telefon, gar kein Problem blabla und als wir dann um drei dort ankamen wussten sie auf einmal nichts mehr davon, und sie wollten eine schriftliche Vollmacht von Bjoern, das ich die Kreditkarte benutzen darf. Also musste ich Bjoern anrufen um den Armen aus dem Bett zu schmeissen um ihn auf die Arbeit zu scheuchen um uns eine Vollmacht zu faxen, denn vorher wollten sie uns das Auto nicht geben. So verbrachten wir zwei Stunden in dem langweiligen kalten und ungemuetlichen Buero der Mietwagenfirma und warteten auf das erloesende Fax aus Deutschland. An dieser Stelle nochmal ganz viel Danke an meinen Schatz der das alles so gefasst aufgenommen hat und uns auch diesesmal wieder aus der Patsche geholfen hat. Naja eigentlich wollten wir an diesem Tag Hobart schon verlassen und auf Erkundungstour gehen aber durch diesen nervigen Zwischenfall blieben wir dann in Hobart und buchten uns in einem Hostel ein. Nachdem wir dieses dann auch endlich durch das Labyrinth der Einbahnstrassen gefunden hatten gingen wir zum Abendessen und ein paar Bier noch in einen netten Pub am Salamanca Place.
Samstag, 11. August 2007
Heute sollte dann unsere Tasmanien Eroberungstour richtig starten und wir setzten uns Richtung Port Arthur in Bewegung, das wir nach einem kurzen Einkaufsstop auch erreichten. Heute stand erst mal ein bisschen Geschichte auf dem Programm, aber eine wirklich sehr interessante. Im Jahr 1830 verfuegte Gouverneur Arthur, das Gefangene, die weitere Straftaten veruebt hatten, auf die tasmanische Halbinsel gebracht werden und dort buessen sollten. Fuer ihn war die Halbinsel ein “ideales Gefaengnis” schliesslich war sie dem Festland durch einen weniger als 100m breiten Landstreifen verbunden. Um Fluchtplaene im Keim zu ersticken, wurden furchterregende Wachhunde entlang einer Linie quer zur Landenge angekettet. Und man streute das Geruecht, in den Gewaessern auf beiden Seiten der Insel wuerde es von Haien nur so wimmeln. In den Jahren 1830 bis 1877 verbuessten ungefaehr 12500 Gefangene ihre Strafe in Port Arthur. Fuer einige war es die Hoelle auf Erden, doch andere, die schoen ruhig hielten,lebten dort besser als unter vergleichbaren Verhaeltnissen in England oder Irland. Die Strafkolonie in Port Arthur wurde zum Zentrum einer Reihe von kleineren Lagern auf der Halbinsel. Australiens erste Eisenbahn leif buchstaeblich auf 7km Laenge zwischen Norfolk Bay und Long Bay: Die Waggons wurden von Straeflingen geschoben. Viel spaeter erlebte Port Arthur wieder eine Tragoedie , als naemlich im April 1996 ein bewaffneter Mann das Feuer auf Reisende und Angestellte eroeffnete. Er toetete 35 Menschen, einige weitere wurden verletzt. Nachdem der Amoklaeufer ein Hotel niedergebrannt hatte, konnte er schliesslich festgenommen werden. Wir besichtigten alle restaurierten Gebaeude einschliesslich der Irrenanstalt und des Modellgefaengnis. Anschliessend gingen wir noch auf eine kleine Hafenrundfahrt auf der wir die Inseln Isle of Death (der Friedhof des Gefaengnisses) und Point Puer- ein Jungengefaengnis wo die Jugendlichen Verbrecher von den schlechten Einfluessen der aelteren Gefangenen bewahrt werden sollten- aus der Naehe betrachten konnten. Das war wirklich ein sehr beeindruckender Besuch und wir liessen das Ganze nach vier Stunden hinter uns um noch gegen Abend in Coles Bay einzulaufen, wo wir die Nacht in einem netten kleinen Hostel verbrachten um am naechsten Tag direkt startklar zu sein um unsere Erkundungstour fortzusetzen…
Mittlerweile ist es uebrigens Sonntag hier auf Phillip Island und es ist ein grosses Monopoly Spiel im Gange so das ich mich nochmal ein bisschen zurueckziehen kann… Gestern hatten wir einen richtig guten Lunch mit Antipasti und Brot und Kaese, einfach nur Yummie und dann sind wir im Nachmittag mit den Hunden und den Kids an den Strand gegangen um dort einen schoenen Spaziergang zu machen. Gestern Abend gab es dann nochmal lecker Cannelloni zum Dinner und zum Nachtisch gab es dann wohl das Highlight des Tages, naemlich einen Schokoladenbrunnen in den wir dann Bananen und Marshmellows tunken konnten… Ich sags euch, da waren nicht nur die Kiddies voll bei der Sache : ). Nachdem die juengere Generation dann ins Bett gerollt ist haben wir den Tag dann schoen gemuetlich mit ein paar Flaschen Wein am Feuer ausklingen gelassen. Heute ist Vatertag so das heute alles nach deren Nase geht… Zum Fruehstueck gibt es gleich Bacon und Eggs vom BBQ und dann steht anscheinend noch eine Runde Minigolf auf dem Programm. Die Pinguine werde ich wahrscheinlich wirklich nicht zu Gesicht bekommen, aber bei so einem tollen Wochenende, How cares?? Weiter gehts in Tasmanien…
Sonntag, 12. August 2007
Wir wachten also in dem kleinen Staedtchen Coles Bay auf, das von einem spektakulaeren, 300m hohen Felsen aus rosafarbenen Granit ueberragt wird: The Hazards. Es ist das Tor zum Freycinet Naional Park, den wir uns heute mal genauer unter die Lupe nehmen wollten. Wir legten einen Stop im Visitor Information Centre ein um uns einen Parkpass zu kaufen und dann gings direkt weiter zum Carpark, von dem aus man zum beruehmten Wineglass Bay wandern konnte. Wir starteten also dort, und unser erster Stop war ein Aussichtspunkt von dem aus wir eine perfekte Postkartenansicht auf die Bucht hatten. Weiter gings dann zum Strand, der wiedermal schneeweiss war und das Wasser tuerkisblau. Einfach traumhaft. Schade nur das es zum Schwimmen dann doch ein bisschen zu kalt war… Anschliessend machten wir uns dann auf den Weg zum Hazards Beach ueber einen Wanderweg der uns durch Wald und Wiese Fuehrte. Am Strand angekommen wurden wir wieder fuer unsere Muehen mit einem einzigartigen Ausblick bezahlt… Aber auch die Wanderung machte sehr viel Spass und nach vier Stunden erreichten wir wieder unseren Ausgangspunkt. Anschliessend ging es noch mit dem Auto an ein paar andere Aussichtspunkte, von denen wir immer wieder sensationelle Ausblicke auf die stetig wechselnde Kuestenlandschaft hatten. Unser letzter Stop war der Leuchtturm auf Cape Tourville von dem aus uns nochmal ein grossartiges Kuestenpanorama geboten wurde. Das Wetter spielte an diesem Tag auch wunderbar mit, denn es war keine eine Wolke am strahlend blauen Himmel zu sehen. Ein bisschen erschoepft machten wir uns dann im spaeten Nachmittag auf den Weg nach St. Helens. Das wir wieder als Ausgangspunkt fuer den naechsten Tag nutzen wollten. Dort hatten wir auch richtig Glueck mit dem Hostel gehabt, denn es hatte nicht nur Heizungen in den Zimmern sondern wir waren auch die einzigsten im ganzen Hostel, so hatten wir quasi das ganze Haus fuer uns alleine, was mal wieder sehr entspannend war… Wir schauten uns mal wieder eine Folge Australian Idol an und kochten uns ein leckeres Dinner das wir dann vor dem Kaminfeuer essen konnten… : )
Montag, 13. August 2007
Nach einer sehr genehmen Nacht in unserer “Residenz” fuhren wir zum Bay of Fires. Fruehere Entdecker gaben der Bucht den Namen, nachdem sie die Feuer der Aborigines entlang der Kueste gesehen hatten. Die roten Steine, die wir am weissen Strand entdeckten verleihten dem ganzen einen einzigartigen Anblick. Wir fuhren anschliessend ins Innland um noch einige Wasserfaelle zu besichtigen, als wir jedoch dort ankamen mussten wir leider feststellen das der Wanderpfad gesperrt war. So machten wir von der Strasse aus ein paar Fotos und hielten auf dem Rueckweg dann quasi als Entschaedigung noch bei einer Kaeserei an, wo wir eine kleine Kaeseprobe hatten und wir deckten uns mit einem sehr leckeren traditionellen Cheddar Kaese ein. Weiter gings dann ueber George Town, den Tamar River runter bis nach Launceston, Tasmaniens zweitgroesste Stadt. Dort hielten wir Einzug in ein Hostel das direkt ueber einem Pub angelegt war. So entschlossen wir uns, zum Dinner diesen auch aufzusuchen um eine Pizza zu speisen, was fuer mich allerdings zum Verhaengnis werden sollte den diese lag mir noch die naechsten Tage schwer im Magen…
Dienstag, 14. August 2007
Wir verliessen Launceston an diesem Morgen Richtung Westen um einen Wildlifepark zu besuchen, um endlich auch mal einen lebendigen tasmanischen Teufel zu sehen. Die die wir bis jetzt zu Gesicht bekommen haben sahen nicht mehr ganz so Original aus und lagen am Strassenrand : ( Und wir wurden nicht enttaeuscht denn wir kamen grade rechtzeitig zur Teufelfuetterung wo wir die Viecher direkt schon in Aktion sehen und hoeren konnten. Aber irgendwie putzig sind die ja schon. Desweiteren bekam ich auch endlich mal ein Wombat zu Gesicht das im Stande war sich zu bewegen und nicht nur faul in irgendeinem Loch drollt. Es war auf jeden Fall sehr interessant und wir sahen desweiteren noch Affen, Adler, Papageien und Koalabaeren mit denen wir uns den Vormittag vertrieben. Nachmittags fuhren wir dann nach Devonport, drittgroesste Stadt Tasmaniens und fuhren zum Visitor Information Centre von dem aus wir die gewaltige Faehre sehen konnten, die die Leute von Melbourne oder Sydney mit dem Auto ueberfuehrt. Dann besuchten wir noch Mersey Bluff wo ein Leuchtturm vorzufinden war. Der gedrungene Leuchtturm stammt aus dem Jahr 1889, er sollte die Navigation im expandierenden Hafen unterstuetzen. Noch heute hat der Hafen eine wichtige Stellung, da hier ein Grossteil der landwirtschaftlichen Erzeugnisse aus Nordtasmanien verschifft wird. Gegen Abend fuhren wir dann zu unserem Hostel, einem umgebauten Schwesternwohnheim des ehemaligen Regionalkrankenhauses. Und ich glaube das irgendwie alle Schwesternwohnheime dieser Welt gleich aussehen… Gemuetlich war es aber trotzdem und wir konnten uns abermals am Abend vor einem schoenen Kaminfeuer niederlassen.
Mittwoch, 15. August 2007
Heute hiess es dann ab in die Berge, und zwar genauer gesagt in den Cradle Mountains National Park. Das ist Tasmaniens bekanntester National Park der sich 1263km2 ueber das Gebiet von Cradle Mountain- Lake St. Clair erstreckt, das auch auf der Liste des Weltnaturerbes steht. Wir erreichten kurz nach Mittag das dort angelegte Visitor Information Centre und im Anschluss unsere Unterkunft, die Cosi Cabins, kleine Holzhuetten mitten in den Bergen. Doch heute sollte uns das Wetter einen ganz gehoerigen Strich durch die Rechnung machen, denn es schuettete den ganzen Nachmittag wie aus Eimern. Und da ich ja nicht mehr im Besitz meiner Regenjacke war gestaltete sich das noch etwas schwieriger. Der kuerzeste Wanderweg in diesem Park dauerte zwei Stunden, und bei diesem Wetter war das fuer mich nicht wirklich machbar, da ich ja sowieso noch mit meinem flauen Magengefuehl am kaempfen war. Gluecklicherweise trafen wir zwei andere sehr nette Frauen, die das gleiche vorhatten wie wir und so schloss sich Susi ihnen an und ich blieb in der Gemeinschaftskueche sitzen bei beinem Kamillentee und einem guten Buch, und passte auf das das Feuer im Kamin nicht ausging. Als die drei dann nach ein paar Stunden zurueck waren wusste ich, warum ich nicht mitgegangen war, denn sie waren pitsch patsch nass. Anscheinend hatte es in der letzten halben Stunde nochmal richtig runter gemacht. Nachdem Susi dann eine heisse Dusche genommen hatte, die ihr sichtlich gut getan hat, kochten wir noch ein schoenes warmes Dinner und hatten noch einen netten Plausch mit den anderen zwei Maedels.
Donnerstag, 16. August 2007
Wir hofften auf besseres Wetter an diesem Morgen so das wir den verpatzten Mittwoch nochmal aufholen koennen, aber das war auch diesesmal leider Fehlanzeige. So verliessen wir die Cradle Mountains wieder, ohne wirklich was davon gesehen zu haben, was ich wirklich sehr bedauere. Aber ich habe mir fest vorgenommen Tasmanien nochmal zu besuchen denn in einer Woche kann man das alles gar nicht richtig wahrnehmen. Naja, anyway, wir machten uns auf den Weg zurueck nach Hobart, machten aber auf diesem langen Weg noch einen Abstecher an die felsige Westkueste, naemlich nach Strahan, der einzigsten groesseren Stadt dort. Dort angekommen stellten wir das Auto ab und vertraten uns ein bisschen die Beine in dem kleinen beschaulichen Staedtchen, wodrueber es sich allerdings nicht wirklich lohnt zu schreiben. Bis Hobart waren es von dort aus noch ca 300km, also mussten wir uns sowieso ein bisschen beeilen um noch bei Zeiten in Hobart einzutreffen. Dort buchten wir uns in ein nettes Hostel ein und liefen noch ien bisschen in die Stadt. Am Abend stand dann nur noch Inspector Rex auf dem (Fernseh) Porogramm. Ausserdem trafen wir noch einen anderen Deutschen im Hostel mit dem wir noch einen netten Plausch vor den Fernseher hatten.
Freitag, 17. August 2007
Heute sollte unser Tasmanienaufenthalt auch schon wieder vorbei sein, doch unser Flieger ging erst am Nachmittag, so hatten wir Morgens also noch genug Zeit, die Cadbury Schokoladenfabrik in Clearmont besuchen zu fahren. Als erstes bekamen wir eine bisschen Schokolade zum Probieren und anschliessend ging es dann auf eine Fuehrung durch die Fabrik. Cadbury ist vergleichbar mit Milka bei uns zu Hause, also schon immens gross. Am Ende bekamen wir noch eine kleine Schachtel “Celebrations” geschenkt und konnten noch im Factory Shop einkaufen gehn. Was wir uns natuerlich nicht zweimal sagen liessen. So kaufte ich direkt eine Packung Schokolade fuer die Kiddies in der Au Pair Family in Melbourne. Ich brauch euch wahsrcheinlich nicht grossartig zu schreiben wie sie sich gefreut haben. Susi deckte sich dann auch direkt fuer zu Hause ein und wir machten nochmal einen Abstecher zum Salamanca Place in Hobart, um ihn uns diesesmal im Hellen anzuschauen und einen noch ein bisschen Souvenirs zu shoppen. Dann ging es auch schon auf den Flughafen wo wir das Auto abgaben und wieder zurueck nach Melbourne flogen. Dort angekommen machten wir uns im Hostel nochmal ausgehfertig und suchten eine Essmoeglichkeit in der wir gemuetlich unseren letzten gemeinsamen Abend ausklingen lassen konnten. Ihr glaubt ja gar nicht wie schwierig das in einer Stadt wie Melbourne sein kann. Es war alles total ueberlaufen, und nervte uns ein bisschen an, bis wir nach ca. einer halben Stunde Suche ein nettes kleines Café fanden, wo es Burger und so einen Kram gab und wo wir uns dann niederliessen. Das Essen war ganz genehm aber wirklich wohl fuehlten wir uns beide nicht in diesem Chaos und machten uns dann auch zeitig wieder zurueck ins Hostel.
Samstag, 18. August 2007
Erstmal hiess es nochmal schoen ausschlafen und dann machte ich mich auf den Weg in die Stadt um meine nicht vorhandene Bankkarte abzuholen. Auf dem Rueckweg ins Hostel kaufte ich dann noch Fruehstueck das wir dann noch in aller Ruhe zusammen assen. Dann gings ans Kofferpacken und sortieren und dann waren wir auch schon so gut wie auf dem Weg zum Flughafen. Dort gabs dann noch einen phaenomenalen Krispy Kreme Abschiedsdonut bevor wir uns verabschiedeten und Susi durch die Sicherheitskontrolle verschwand und sich auf ihren langen Heimweg machte.
Meiner einer wird dort wieder am Mittwoch Morgen stehen um meine werte Frau Mutter in Empfang zu nehmen. Und dann gehts nochmal auf grosse Australien Reise bevor ihr dann das naechste mal wahrscheinlich wieder von mir aus Neuseeland lesen werdet. Ich erzaehle euch mal grade unsere Reiseroute damit ihr ungefaehr wisst wo wir uns gerade rumtreiben: Starten werden wir in Melbourne am Mittwoch, mit einem Dinner bei der Henzell Family und dann gehts am Donnerstag nochmal an Die Great Ocean Road, dann gehts in die absolute Middle of nowhere, naemlich nach Alice Springs und dem Ayers Rock. Dann steht schnorcheln in Cairns, im Great Barrier Reef auf dem Programm, dann machen wir noch einen Abstecher nach Sydney und das wars dann in Australien fuer mich.
Hoffe Ihr seid auch in Neuseeland noch dabei und ich verabschiede mich dann an dieser Stelle von Phillip Island und der Henzell Family…
Also dann, hoffe Ihr habt das Weinfest gut ueberstanden damit ihr fuer die Quetschenkirmes naechstes Wochenende wieder fit seid : )
Also dann, liebe Gruesse…
Great Ocean Road & Melbourne
Nun sind die zwei Wochen hier in meiner Au Pair Family auch schon wieder so gut wie zu Ende… Schoen waren sie, das steht mal fest und vor allen Dingen sehr entspannend : ). Zum Wochenende gibt es nun nochmal ein Highlight, ich werde naemlich mit der Familie und Freunden in ein Strandhaus auf Philip Island fahren. Dort kommen jeden Abend Abend kleine Pinguine aus dem Ozean und watscheln zu ihren Nestern am Strand. Dieses Spektakel werde ich mir dann heute Abend mal anschauen. Am Mittwoch wird die Mama schon hier ankommen, also sollte ich mich mit meiner Schreiberei doch langsam ein bisschen beeilen…
Montag, 06. August 2007
Nach dem Fruehstueck machten wir uns direkt auf den Weg zur Bank, wo ich dann endlich mit meinem Reisepass wieder an das Geld auf meinem Konto dran gekommen bin. Also konnte es ja wieder weiter gehen. Zuerst mussten noch underen “Deckel” auf dem Campingplatz bezahlen fahren, und dann ging es auf direktem Wege wieder an die Great Ocean Road wo wir dann noch einen Halt an der Polizeistation in Port Campbell einlegten. Dort holten wir dann unsere Reporte ab und ich durfte nochmal das Telefon benutzen um meine Agentur anzurufen. Nur ein paar Kilometer hinter Port Campbell kamen wir dann zur Hauptattraktion der Great Ocean Road, naemlich den Zwoelf Aposteln. Sie sollen nach Uluru (Ayers Rock) die meistfotografierte Touristenattraktion Australiens sein. Die pfeilerartigen Gebilde unterschiedlicher Höhe und Durchmessers entstanden durch die erosive Kraft des Meeres. Jährlich weicht die Steilküste der Port-Campbell-Klippen um rund zwei Zentimeter weiter zurück. Trotz ihres Namens bestand die Formation nur aus neun Felsen. Nachdem am 3. Juli 2005 ein 50 m hoher Felsen aufgrund des natürlichen Erosionsprozesses an der Basis des Felsens in sich zusammenstürzte, sind es nun noch acht Felssäulen. Der Anblick war wirklich beeindruckend, da wir aber schon die ganzen anderen Felsformationen an der Kueste gesehen hatten, war der AHA Effekt doch etwas verblichen. Wir liefen ueber die angelegten Holzstege und machten von den entsprechenden Plattformen unsere Bilder. Da uns die Zeit nun durch den einen Tag Ausfall doch etwas knapp geworden ist fuhren wir entlang der Kueste durch die kleinen Stadtchen Anglesa und Lorne bis nach Geelong und hatten bei einer sehr kurvenreichen Fahrt immer wieder herausragende Ausblicke auf den suedlichen Ozean. Als wir Geloong am spaeten Nachmittag erreichten bekamen wir doch tatsaechlich einen Anruf von der Polizei, das sie etwas von unseren gestohlenen Gegenstaenden gefunden haetten. Und zwar meinen RWE-USB-Stick. Sonst nichts. Aber besser wie nix. Die Polizist erklaerte mir das sie davon ausgingen das die Diebe wohl das Geld, und alles was sie irgendwie gebrauchen koennen behalten haben und nun alles andere an der Kueste entlang wegschmeissen wuerden. Denn der Memory Stick war in einer kleinen Tasche im Rucksack gewesen. Das sind ja tolle Aussichten. Wir besuchten noch ein Internetcafe und goennten uns zum Dinner eine Pizza, die wir dann schoen gemuetlich auf dem Campingplatz bei ein paar Folgen von Sex and the City und den Gilmore Girls gegessen haben.
Dienstag, 07. August 2007
An diesem Morgen hatten wir erst mal einen Termin auf dem Polizeirevier von Geelong denn dort konnten wir dann meinen USB Stick wieder abholen, den sie extra von Port Campbell nach Geelong gebracht haben. Natuerlich habe ich mich gefreut den wieder zu haben aber da ich ausser meinen Blogberichten nicht wirklich was dadrauf gespeichert hatte, war es nur ein schwacher Trost. Von der Polizei aus machten wir uns dann auf den Weg in die Stadt wo wir noch eine kleine Shoppingtour machten und dann an der Promenade spazieren gingen. Gegen Nachmittag setzten wir uns dann Richtung Melbourne in Bewegung. Melbourne selber zu finden war ja jetzt an sich nicht wirklich schwierig, aber jetzt probier mal einen Campingplatz zu finden!!! Das gestaltete sich dann doch schon etws komplizierter, vor allen Dingen wenn man dann noch mitten im Chaos auf einmal sehr (sehr) dringend wohin muss… Ich glaube wir waren ungelogen 3 Stunden allein in Melbourne unterwegs fuer diesen daemlichen Campingplatz zu suchen, der anscheinend der einzigste war den man ‘relativ’ einfach erreichen konnte. Naja gegen halb Sieben sind wir dann endlich dort eingetroffen und mussten dann feststellen das es wirklich das letzte Loch war. Direkt am Highway und noch nichtmal eine Campkitchen geschweige denn ein Aufenthaltsraum wo man sich haette hinsetzen koennen. Naja war ja eh unsere letzte Nacht im Camper also war es uns mehr oder weniger egal. Zum Abendessen gingen wir dann in einen Doenerladen, und lagen dann gegen acht im Bett. Well done!!
Mittwoch, 08. August 2007
Wir standen bei Zeiten auf und raeumten unseren Camper auf und machten ihn sauber soweit das noetig war. Dann machten wir uns wieder auf den Weg in die grosse Stadt um unser Hostel aufzusuchen und den Camper abzugeben. Natuerlich kamen wir volle Moehre in den Berufsverkehr, aber erstaunlicherweise hat doch noch alles sehr gut geklappt, und der Mann von WICKED! also der Firma wo wir das Auto gemietet haben hat uns sehr bemitleidet wegen unserem Ausraub und hat uns die Kosten fuer die Reperatur des Schlosses erlassen, was sehr sehr erfreulich war. Dann checkten wir im Hostel ein und machten uns auf den Weg in die Stadt. Was soll ich sagen… Ich dachte ja das Sydney schon gross ist und stressig und so aber Melbourne machte auf mich noch einen viel gewaltigeren Eindruck. Ich fuehlte mich vom ersten Moment an nicht wirklich wohl hier. So liefen wir noch ein bisschen orientierunglos in der Gegend rum und entschlossen uns dann wieder zurueck zum Hostel zu gehen und den Abend mit einem leckeren Dinner und einem guten Film im Fernsehen abzuschliessen.
Donnerstag, 09. August 2007
Erstmal hiess es an diesem Morgen ausschlafen, denn die erste Nacht wieder in einem warmen, richtigen Bett zu schlafen war fuer uns ein richtige Erholung. Dann gingen wir fuer ein spaetes Fruehstueck zum Central Victoria Market dem groessten Markt den ich bis jetzt hier in Australien gesehen habe. Wir schlenderten an den unzaehligen Staenden vorbei und Susi kaufte dann auch gleich ihr Mitbringsel fuer zu Hause ein. Wir wagten uns auch nochmal in das Stadtzentrum hinein, um noch ein paar Postkarten zu kaufen und zum Abschluss ging es dann noch ins D.F.O, einem riesigen Factory Outlet. Am Abend hiess es dann auch schon wieder Koffer packen fuer Tasmanien, das stand naemlich schon fuer den naechsten Tag auf dem Programm.
Ja und genau damit mach ich jetzt hier auch weiter, naemlich Koffer packen. Zwar nicht so ausgiebig, ist ja nur fuers Wochenende, aber es muss ja trotzdem gemacht werden. Bin echt gespannt auf heute Abend, ich glaube ich habe noch nie lebendige Pinguine gesehen… How exciting!!! Schreib dann am Wochenende noch den Tasmanienbericht, und dann gehts ja am Donnerstag auch schon wieder weiter… Hoffe bei euch in der Heimat ist alles in Ordnung, wuensche euch ein tolles Wochenende !!!
Our Nightmare on the Great Ocean Road
Da bin ich schon wieder, wie ihr merkt habe ich den gestrigen Tag doch noch ueberlebt… War aber gestern Abend dann doch etwas entnervt : ).
Ja heute steht noch ein Besuch auf der Bank an, damit ich endlich wieder meine Bankkarte bekomme, hab da ein paar Probleme. Koennte also wieder eine spassige Angelegenheit werden. Bevor ich mich dadrauf einlasse mag ich euch aber mal grade noch erzaehlen warum meine Bankkarte ueberhaupt weg ist… Also nun die ganze Geschichte : )
Samstag, 04.08.2007
Mit grosser Vorfreude starteten wir unsere Tour an diesem Morgen von Warrnambool aus in Richtung Kueste, zur Great Ocean Road. Die Great Ocean Road ist eine rund 250 km lange Straße, die sich entlang der australischen Südküste zwischen Geelong und Warrnambool im Bundesstaat Victoria zieht. Sie wurde zwischen den beiden Weltkriegen als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme von heimgekehrten Soldaten gebaut. Und darauf habe ich mich schon seid langem sehr gefreut… und wir wurden schon bei unserem ersten Stop, an einem Lookout namens The Arch nicht enttaeuscht… Die zerkluefte Kuestenlandschaft sah doch sehr beeindruckend aus. So fuhren wir also immer von Aussichtspunkt zu Aussichtspunkt weiter… Wie zum Beispiel auch an der London Bridge. Der Felsen wurde durch natürliche Erosion abgetragen, so dass er bis 1990 einen Doppelbogen formte. Diese Formation reichte bis zur Küste, und wurde wegen ihres Aussehens damals als London Bridge bezeichnet. Solche Bögen entstehen, wenn Gesteinsformationen aus unterschiedlich widerstandsfähigen Gesteinen der Erosion ausgesetzt sind, so dass manche Bereiche schneller verwittern als andere. Die langsamer verwitternden Bereiche bilden dann die Bögen bzw. die zu beobachtenden Strukturen. Allerdings unterliegen auch diese Gesteine natürlich der Erosion, so dass damit zu rechnen ist, dass sie früher oder später in sich zusammenbrechen bzw. abgetragen werden. Der innere Bogen – die Brückenverbindung zum Festland – stürzte am 15. Januar 1990 unerwartet ein. Zwei Touristen, welche sich zu dieser Zeit auf dem äußeren Felsen befanden und dort festsaßen, konnten unversehrt mit einem Helikopter gerettet werden. Die Formation wurde nach dem Ereignis in London Arch umbenannt. Auch hier machten immer einen Stop, machten ein paar Bilder, liefen ein bisschen rum und weiter gings… Ja bis wir dann zu einem Aussichtspunkt kurz vor Port Campbell kamen, an dem man einen Ausblick auf den Hafen von dem kleinen Staedtchen bekam. Wir schnappten wie immer unsere Kamera, schlossen das Auto ab uns schmissen die Alarmanlage an. Als wir am Aussichtspunkt waren, nach einem ca. 10 minuetigen Fussmarsch hoerten wir eine Alarmanlage, und mussten dann mit Erschrecken feststellen das es ja unsere sein koennte. Also liefen wir zurueck, jedoch das einzigste was wir vorfanden, war unser Auto, abgeschlossen wie vorher auch, nur der Alarm plaerrte. Wir gingen eigentlich davon aus das es ein Fehlalarm war da die Alarmanlage schonmal verrueckt gespielt hatte. So stiegen wir ins Auto und wollten unbekuemmert weiterfahren, als ich nach meinem Handy greifen wollte und es nicht finden konnte… Genauso wenig wie meinen Geldbeutel und den Rucksack, in dem wir unseren ganzen Kram drin hatten. Total geschockt und aufgedreht fuhren wir dann runter nach Port Campbell um zur Polizei zu gehen. Dort angekommen waren wir nicht alleine, denn zwei andere Frauen, denen das gleiche wiederfahren ist waren auch schon da. Als der Polizist unseren Schaden aufnahm kamen nach und nach immer mehr Leute rein, die von Ihrem Raub berichteten. Wir kamen uns vor wie in einem Albtraum. Gluecklicherweise bot uns der Polizist an, das Telefon der Polizeiwache zu benutzen… Das liessen wir uns natuerlich nicht zweimal sagen : ). Das Ganze ist wohlgemerkt um die Mittagszeit und Samstags passiert, so koennt ihr euch vorstellen wie einfach das war die Sparkassen Karten zu sperren. Die netten Computerstimmen der Notrufnummern wollten irgendwelche Numemrn von mir, die ich zu Lebskuchentag noch nicht gehoert hatte. Bis ich dann endlich, wie durch ein Wunder eine richtige menschliche Person am Telefon von einer Internationalen Sperrnummer mir versuchte weiter zu helfen. Meine Mutter hat wahrscheinlich auch gedacht sie ist im falschen Film als ich sie nach ihrer Zeit um ca. sechs Uhr morgens angerufen habe, wir muessten die Karten sperren da wir ausgeraubt worden sind. Mein werter Herr Freund war auch noch nicht wirklich ansprechbar, da er wohl noch ein paar Stunden vor meinem Anruf eine Ayler Festivitaet besucht hatte, und noch mit den Nachwirkungen zu kaempfen hatte. Aber in dem Geldbeutel war auch noch eine Bankkarte von ihm, so das er auch seine Beschaeftigung an diesem Morgen hatte. So verbrachten wir ungefaehr drei Stunden auf der Polizeistation in Port Campbell. Eine Polizistin saute noch die ganze Beifahrerseite unserers Autos mit schwarzen Zeug ein, auf der Suche nach Fingerabdruecken. Unser Auto war naemlich das einzigste, an dem die Volltrottel nicht die Scheiben ein geschlagen haben, sondern das Beifahrerschloss mit einem Schraubendreher aufgebrochen haben. Welch Glueck im Unglueck, denn schliesslich mussten wir im Auto naechtigen… Als dann soweit alles geklaert war, und wir weiter fahren wollten mussten wir uns noch eine entscheidende Frage stellen…: Wohin?? Wir hatten keinen einen Dollar mehr, der Tank war halb leer, da wo wir grade waren hatten wir keinen Handyempfang (mit Susis Handy, denn das war gluecklicherweise noch da), und vor Montag kamen wir auch nicht an Geld dran da ich mit meinem Reisepass in eine Bank an einen Schalter gehen muss. Gluecklicherweise hatten wir am Morgen dem Aldi in Warrnambool einen Besuch abgestattet so das wir uns wenigstens um Essen und Trinken keine Gedanken machen mussten. Wir entschlossen uns zurueck nach Warrnambool zu fahren denn dort war auch die naechste Bankfiliale. Wir fuhren zurueck zu dem Campingplatz, auf dem wir die Nacht vorher uebernachtet haben, und erzaehlten ihnen was uns passiert war, und ob wir zwei Naechte dort uebernachten konnten, und dann am Montag bezahlen. Das Betreiberpaerchen war anscheinend sehr angetan von unseren herzerweichenden Story denn sie gaben uns sogar einen Stellplatz mit einem eigenen kleinen Badezimmer zum Preis eines normalen. So waren wir weinigstens untergekommen. Am Abend kochten wir uns also Dinner und versuchten das Ganze mit ein bisschen Humor zu sehen und wollten das Beste draus zu machen… Was anderes blieb uns ja auch nicht uebrig : )
Sonntag, 05.08.2007
Den heutigen Sonntag haben wir wohl so vebracht wie die meisten von euch ihn zuhause verbringen wuerden… Wir haben naemlich mal grade ueberhaupt gemacht : ) … Oh halt, das stimmt ja gar nicht, wir haben ja doch noch was produktives gemacht: Wir haben uns an der Rezeption ein paar Dollar geliehen und haben unsere Waesche gewaschen. Ich glaube das war das einzigste an der Ganzen Sache, das wir uns in Ruhe um unsere Waesche kuemmern konnten… Die Restlichen 12 Stunden gammelten wir einfach nur rum und bemitleideten uns ein bisschen : ). Abends schauten wir uns dann die australische Version von Deutschland sucht den Superstar an, und ich glaube mit hundertprozentiger Sicherheit sagen zu koennen das die Leute hier einen absoluten Schaden haben. Vielleicht auch der Grund warum Susi und ich uns hier so wohl fuehlen : )
Soweit so gut, nun wisst ihr also wie es uns ergangen ist und ich hoffe damit ein paar Geruechten, die anscheinend im Umlauf sind oder waren ein bisschen entgegenwirken zu koennen. Und nun drueckt mir die Daumen das alles auf der Bank glatt laeuft sonst hat die Westpacbank ab gleich einen Customer weniger… what a pity …